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Probenvorbereitung Neue halbautomatische Diluter und Dispenser

Redakteur: Dr. Ilka Ottleben

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Die neue Microlab-600-Serie wurde speziell für die Bedürfnisse der Probenvorbereitung im analytischen Labor entwickelt. (Bild: Hamilton)
Die neue Microlab-600-Serie wurde speziell für die Bedürfnisse der Probenvorbereitung im analytischen Labor entwickelt. (Bild: Hamilton)

Hamilton Bonaduz stellt die neueste Generation ihrer halbautomatischen Diluter und Dispenser vor: Die Microlab-600-Serie wurde speziell für die Bedürfnisse der Probenvorbereitung im analytischen Labor entwickelt. Die neue Serie wurde v.a. hinsichtlich Bedienung und Flexibilität bei Programmierung und Probenvolumina optimiert. Die Steuerung der Geräte erfolgt über einen bequem zu bedienenden farbigen Touchscreen. Der schwenkbare Bildschirm bildet Ventile und Spritzenposition in Echtzeit ab. Konfiguration, Befehlsmenü und die Wahl der Einstellungen sind intuitiv und mit verständlichen Symbolen gekennzeichnet. Die gewählten Einstellungen können zudem auf einer 2-GB-Speicherkarte gespeichert, archiviert und übertragen werden. Auch der Spritzenantrieb wurde optimiert: Er verfügt über eine höhere Auflösung als die Vorgängermodelle. Dadurch können kleinere Probenvolumina programmiert und genauere Verdünnungsraten gemessen werden, der Pufferverbrauch wird minimiert. Die patentierten "Bubble Free Prime"-Spritzen vermeiden zudem die Bildung von Luftblasen, sie erhöhen die Prime-Geschwindigkeit und erleichtern den Wechsel des Lösungsmittels.

Universalventile für das Dispensieren und das Verdünnen

Neu sind auch die Universalventile der Serie. Sie werden sowohl für das Dispensieren wie auch für das Verdünnen eingesetzt, während der Vorgänger noch anwendungsspezifische Ventilblöcke benötigte. Die hochpräzisen, robusten Ventile verfügen über eine neue und flexible Flüssigkeitslogik. So kann der Anwender schnell von einer Anwendung zur nächsten wechseln.

Die neue Geräte-Generation verringert nach Angaben des Herstellers mit vielen neuen Eigenschaften den Zeit- und Lösemittelverbrauch im Labor. Dadurch sinken die Kosten pro verarbeiteter Probe. Auch Unterschiede, die durch die individuelle Arbeitsweise verschiedener Laboranten auftreten, entfallen durch die höhere Automatisierung der Arbeitsschritte. Da die Kalibrierungen des Geräts auf N.I.S.T.-Standards rückführbar sind, wird zudem die Qualifikation gemäß EPA, GMP oder FDA-Bestimmungen vereinfacht.

Hohe Beständigkeit gegen aggressive Chemikalien

Durch die Qualität des verwendeten Materials weisen die Geräte der neuen Serie eine hohe Beständigkeit gegen aggressive Chemikalien auf. Einschränkungen für bestimmte Einsatzgebiete bestehen deshalb nicht. Besonders geeignet ist der Microlab 600, der in drei verschiedenen Standard-Produktvarianten erhältlich ist, für Anwendungen in der allgemeinen Analytik. Aufgrund seiner hohen Präzision und Qualität gehören zu den Einsatzgebieten zum Beispiel auch der forensische Bereich, die Bergbau- und Ölindustrie, der Umweltschutz sowie die Bier- und Weinherstellung.

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