Wärmeleitfähigkeit Neue instationäre Messmethode zur Wärmeleitfähigkeit
Der neue flächige Hot Disk Sensor misst die Wärmeleitfähigkeit über eine instationäre Methode auch an anspruchsvollen Materialien.
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Auf diese Weise lassen sich beispielsweise auch anisotrope Polymere, die mit Partikeln oder Fasern gefüllt sind vermessen. Die Wärmeleitfähigkeit kann dabei in verschiedenen Raumrichtungen axial und radial bestimmt werden. Der Sensor dient als Heizquelle und gleichzeitig als Temperatursensor bei einem Messbereich von 0,01 bis 400 W/mK. Aufgrund des Messprinzips (Transient Plane Source Technik) und variabler Sensorgrößen von einem bis 60 Millimeter Durchmesser können unterschiedlich große Proben vermessen werden.
Zahlreiche Anwendungen
Neben der Standardmessung für kompakte Proben mit bestimmten Mindestabmessungen lassen sich auch Schüttungen unter realistischen Bedingungen, d.h. mit Lufteinschlüssen vermessen. Auch Flüssigkeiten mit Viskositäten größer/gleich Wasser sind messbar. Darüber hinaus lässt sich die Messmethode auch für die Charakterisierung anisotroper Werkstoffe, für dünne Filme oder Schichten bis hin zu zehn Mikrometer einsetzen. In Deutschland wird das neue System von C3 Prozess- und Analysentechnik vertrieben.
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