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Mikrowellen-Reaktionssystem

Neues Gasbeladesystem erleichtert Probenvorbereitung

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Sofort im Anschluss an die eigentliche Verbrennung, die in weniger als einer Minute abgeschlossen ist, sorgt ein kurzes Heizprogramm für eine intensive Durchmischung des Gefäßinhaltes und somit für eine rasche und vollständige Absorption aller Analyten aus der Gasphase. Wird verdünnte Säure als Absorptionslösung verwendet, werden außerdem noch etwaige Reste der organischen Probenmatrix aufgeschlossen. Nach dem automatischen Abkühlen der Gefäße können diese gleich im Mikrowellenofen belüftet werden, und stehen danach zur Analyse bereit.

Vereinfachte Gasbeladung

Ein wichtiges Kriterium für die Akzeptanz einer Methode durch den Anwender stellt natürlich die Bedienfreundlichkeit dar. Die Handhabung des Gerätes muss so einfach wie möglich sein, ohne die Leistungsfähigkeit einzuschränken. Unter diesem Aspekt ist die Beladung der Druckgefäße mit Sauerstoff kritisch zu betrachten. Eine zu geringe Sauerstoffbeladung wird zu einer unvollständigen Verbrennung führen und dadurch den Vorteil des hohen Probendurchsatzes – bis zu acht Proben in einem Lauf – empfindlich schmälern. So ist das reproduzierbare Befüllen mit Sauerstoff eine wichtige Voraussetzung für vergleichbare Resultate.

Um dieser Anforderung gerecht zu werden, bietet Anton Paar für die mikrowelleninduzierte Sauerstoffverbrennung ein neues Gasbeladungssystem an. Ein neuartiges Rückschlagventil vereinfacht das rasche und sichere Beladen des Druckgefäßes mit Sauerstoff. Durch den wesentlich kürzeren Weg zwischen Gaszufuhr und Druckgefäß sind Undichtheiten kein Thema. Dass die Sicherheit beim Umgang mit Gasen unter Druck gewährleistet ist, versteht sich von selbst. Darüber hinaus eignet sich dieses System auch hervorragend zum Beladen mit Inert- oder Reaktivgasen für die Mikrowellensynthese.

Problemloser Einsatz von Mineralsäuren

Bestehende Aufschlusssysteme zur Sauerstoffverbrennung können unproblematisch mit dem neuen Gasbeladungssystem aufgerüstet werden. Das Hauptanwendungsgebiet der mikrowelleninduzierten Sauerstoffverbrennung liegt in der Verbrennung organischer Materialien für eine anschließende Spurenanalyse. Die weitgehend metallfreie Ausführung erlaubt auch den problemlosen Einsatz von Mineralsäuren wie z.B. HNO3, wodurch diese Methode für die nachfolgende Bestimmung von Nichtmetallen als auch von Schwermetallspuren gleichermaßen bestens geeignet ist.

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