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Mikroskopie

Objektiv-Serie für Life Science

| Redakteur: Christian Lüttmann

Objektive von Olympus sollen dank extrem flacher Linsen besonders hohe Bildqualität ermöglichen.
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Objektive von Olympus sollen dank extrem flacher Linsen besonders hohe Bildqualität ermöglichen. (Bild: Olympus)

Mit der X-Line präsentiert das Unternehmen Olympus eine hochentwickelte Objektiv-Serie für Forschung und Klinik. Die Modelle zeichnen sich durch extrem dünne Linsen aus, die gleichzeitig eine hohe numerische Apertur, Planirität sowie chromatische Korrektur ermöglichen sollen.

Dank eines speziellen Polierverfahrens ist das Unternehmen Olympus in der Lage, extrem dünne Linsen herzustellen. Diese sollen laut Unternehmensangaben den herkömmlichen Kompromiss zwischen numerischer Apertur (NA), Planarität und chromatischer Korrektur aufheben und alle drei Parameter signifikant verbessern. Damit fertigt der Konzern sowohl die X-Line-Objektive für Anwendungen in Forschung und Klinik, als auch die Uplapo-HR-Objektive für TIRFM (Total Internal Reflection Fluorescence Microcopy). Letztere sind nach eigenen Angaben die marktweit einzigen plankorrigierten Apochromat-Objektive mit einer NA von 1,5. Sie zeichnen sich laut Olympus durch helle, hochaufgelöste Darstellungen mit einer erstklassigen Bildflachheit aus, für qualitativ hochwertiges Imaging und zuverlässige Daten für exakte Ergebnisse.

Das spezielle Herstellungsverfahren von Olympus soll zu einer besonders hohen Bildqualität über das gesamte Sichtfeld führen: ob für präzise Diagnosen, beim Imaging mit großem Sehfeld (FOV), beim Mehrkanal-Fluoreszenz-Imaging, beim Image-Stitching oder bei der quantitativen Bildanalyse.

Numerische Apertur von bis zu 1,45

Die numerische Apertur beschreibt das Vermögen eines Objektivs, Licht zu sammeln. Das bedeutet, Objektive mit hoher NA erzielen eine höhere Auflösung, bei einer kürzeren Belichtungszeit und minimierter Phototoxizität. Die ultradünnen Linsen der X-Line-Objektive weisen eine numerische Apertur von bis zu 1,45 auf – ein Wert, der üblicherweise nur von Spezialobjektiven erzielt wird.

Dazu bieten die Olympus-Objektive eine Korrektur chromatischer Aberration in einem Bereich von 400 bis 1000 nm. Die chromatische Korrektur beugt einer wellenlängenabhängigen Farbverschiebung entlang der X-, Y- und Z-Achse vor und ermöglicht so Farbechtheit sowie eine hochpräzise Mehrfarben-Kolokalisation und -Messung, heißt es in einer Pressemeldung. Die Bildflachheit stellt sicher, dass sich das gesamte Sehfeld im Fokus befindet, was besonders Anwendern zugutekommt, die mit Image-Stitching oder der quantitativen Bildanalyse arbeiten.

Ob High-End- oder einfaches Mikroskop: Mit den X-Line-Objektiven soll sich die Bildqualität merklich verbessern lassen, heißt es von Olympus. Die Modelle sind mit zahlreichen Systemen kompatibel. Ein Wechsel des Anschlusses oder des Parfokalabstandes ist nicht erforderlich, was das Upgraden dieses oft unterschätzten Mikroskopieteils vereinfacht.

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