Organoid der Großhirnrinde (Wissenschaftsbild des Tages)
Seit fast 15 Jahren entwickeln Forscher dreidimensionale biologische Mikrostrukturen, so genannte Organoide – von Herzmodellen über Darmmodelle bis zu Gehirnmodellen. Mit ihnen lassen sich bestimmte Fragestellungen zur Organentwicklung in einem isolierten System untersuchen. Die Hippenmeyer-Gruppe am Institute of Science and Technology Austria (ISTA) hat nun ihr erstes Organoid-Modell der Großhirnrinde der Maus präsentiert – und liefert damit neue Erkenntnisse zu dessen Entwicklung in der Petri Schale sowie im lebenden Organismus.
Die Fluoreszenzaufnahme zeigt ein kortikales Organoids der Maus. Zellen mit MADM-Markierung (grün, rot, gelb) sind deutlich zu erkennen; das Blau stammt von der DAPI-Zellkernfärbung. Bei den MADM-markierten Zellen handelt es sich zu diesem Zeitpunkt überwiegend um Neuronen und Vorläuferzellen.
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Wissenschaftsbild des Tages vom 27.8.2026 (Bild: Stouffer et al./Nature)

