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Herausforderung Metallpulver Partikelmesstechnik mit Verständnis für Metalle

| Autor / Redakteur: Vanessa Fronk* / Dr. Ilka Ottleben

Pulver ist nicht gleich Pulver. Um die Qualität eines Pulvers zu bewerten und dessen Eigenschaften zu verstehen, ist eine umfassende Analyse unerlässlich. Zu den wichtigsten Parametern zählen die Partikelgrößenverteilung, die Fließfähigkeit, die spezifische Oberfläche und die Feststoffdichte, denn all diese Messgrößen beeinflussen den Produktionsprozess sowie die Endproduktqualität enorm.

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Metallpulver finden vielfach Anwendung in der additiven Fertigung und müssen dazu genau analysiert werden.
Metallpulver finden vielfach Anwendung in der additiven Fertigung und müssen dazu genau analysiert werden.
(Bild: ©Patrick Daxenbichler - stock.adobe.com)

Metallpulver finden beispielsweise Anwendung beim 3D-Druck im Bereich der additiven Fertigung. Diese Technologie ermöglicht es, Produkte in beinahe beliebiger Größe und Komplexität herzustellen.

Anwendungsbeispiel additive Fertigung

Für den 3D-Metalldruck ist selektives Laserschmelzen (SLM) das bekannteste Verfahren. Bei diesem Ansatz wird zunächst eine dünne Schicht Metallpulver auf einer ebenen Fläche aufgebracht. Ein Hochleistungslaserstrahl verschmilzt anschließend die Pulverpartikel ortsselektiv. Diese beiden Schritte müssen mehrmals wiederholt werden, bis Schicht für Schicht ein festes Werkstück im Pulverbett entsteht.