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Klimakammer Peltiersteuerung senkt Energieverbrauch bei neuer Klimakammer

Redakteur: Dipl.-Chem. Marc Platthaus

Mit der neuen Konstant-Klimakammer HPP bringt Memmert ein Gerät auf den Markt, das vor allen Dingen hinsichtlich seines Energieverbrauchs optimiert wurde: Nach Herstellerangaben können die Energiekosten um bis zu 90 Prozent gesenkt werden.

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Abb. 1: Die Konstantklima-Kammer HPP 108 senkt den Energieverbrauch.
Abb. 1: Die Konstantklima-Kammer HPP 108 senkt den Energieverbrauch.
( Bild: Memmert )

Ein Vergleich mit herkömmlichen Kompressorgeräten zeigt, dass bei einem mehrmonatigen Stabilitätstest die Energiekosten um bis zu 90 Prozent sinken können.

Darüber hinaus finden beim HPP keine Kältemittel Verwendung, die aufwändig entsorgt werden müssen. Die Kombination der Peltier-Technologie für Heizen, Kühlen und Entfeuchten, wie Memmert sie in den neuen Konstantklima-Kammern einsetzt, ist bislang einzigartig auf dem Markt.

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Auch bei hoher Umgebungstemperatur und in Regionen mit extrem hoher bzw. niedriger Luftfeuchtigkeit werden die Solltemperaturen und Sollfeuchten exakt eingehalten, da die Be- und Entfeuchtung im Arbeitsbereich von 10 bis 90 Prozent rh digital geregelt wird. Damit werden die strengen Anforderungen der EU-GMP-Richtlinie s, die ab dem 01. Juni 2006 um die Durchführungspflicht der On-Going-Stabilitäts-Tests für alle pharmazeutischen Produkte ergänzt wurde, sowie die Vorgaben der ICH (International Conference on Harmonisation of Technical Requirements for Registration of Pharmaceuticals for Human Use) erfüllt.

Abgestimmt für den Temperaturbereich zwischen 5 und 70 °C

Da die Stabilitätstests überwiegend bei Temperaturen zwischen +20 und +30 °C durchgeführt werden, haben die Memmert-Entwickler die Temperaturregelung des HPP speziell auf den Bereich zwischen +5 und +70 °C feinabgestimmt. Die in einem Temperierschrank unvermeidlichen Temperaturschwankungen bewegen sich daher bei jeder gewählten Temperatur-/Feuchtekonstellation weit unterhalb der geforderten Toleranzen.

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