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Planeten-Mischer

Proben mischen mit Planeten-Mischer

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Vorteile des automatisierten Mischens

Der Schritt weg vom manuellen hin zum automatisierten Mischen bietet dabei Vorteile: Der Anwender erhält reproduzierbare Mischqualitäten durch programmierbare Mischabläufe ohne Querkontamination und ohne aufwändiges Reinigen. Der hohe Energieeintrag durch Beschleunigungen bis zu 670 G ermöglicht schnellere Mischzeiten im Vergleich zu manuellen Methoden. Gasblasenfreiheit wird oft durch den optimierten Mischvorgang selbst erreicht. Um Gasblasen unter 10 μm auszutreiben bzw. Blasen aus Mischgut mit Viskositäten ab ca. 10 000 cP zu entfernen, wird zwingend Vakuum benötigt. Hier kommen die Vakuum-Mischer von Thinky mit integrierter Vakuumerzeugung zum Einsatz.

Die Thinky-Mischer werden zum Vermischen unterschiedlicher Rohstoffe wie Ein- und Zweikomponentensilikonen, Polyurethanen, Polysulfiden, Acrylaten, Epoxiden, Plastisolen, Farben, Lacken, Druckfarben, Schmiermitteln, Pasten, Hot Melts und vielen anderen Chemikalien und Materialien eingesetzt.

Die außergewöhnliche Schnelligkeit des Mischvorganges mit den Thinky-Mischern erlaubt beispielsweise die Herstellung von Kleb- und Dichtstoffen, Farben, Lacken, Kosmetika oder pharmazeutischen Produkten innerhalb weniger Minuten. Viele verschiedene Variationen einer Formulierung oder unterschiedliche Rohstoffe können in kürzester Zeit untersucht werden bevor zu größeren Ansätzen übergegangen wird. Der schnelle Mischvorgang verlängert bei aushärtenden oder abbindenden Systemen außerdem die zur Verfügung stehenden Verarbeitungszeiten.

Die Thinky-Mischer haben sich als optimal bei der Entwicklung von Formulierungen erwiesen, wobei Aushärtungszeiten, Farben, Konsistenz und auch andere physikalische Eigenschaften innerhalb überschaubarer Zeiträume getestet werden können. Auch in der Qualitätskontrolle finden die Mischer aufgrund ihrer Schnelligkeit und einfachen Handhabung eine breite Anwendung. Da dieses Mischsystem ohne weitere Mischwerkzeuge arbeitet, entfallen aufwändige Reinigungen. Auch Querkontaminationen können durch die Verwendung von Einweg-Mischbechern ausgeschlossen werden.

Das Whitepaper finden Sie hier.

Literatur

[1] Behr et al. 2010, S. 107

[2] Kraume 2004, S. 527

[3] Christen 2010, S. 325

* *Dr. T. Lemke: C3 Prozess- und Analysentechnik GmbH

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