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LIMS Prozessoptimierung durch Datenaufbereitung mit LIMS

| Autor/ Redakteur: Martin Hunold* / Dipl.-Chem. Marc Platthaus

Laborinformations- und Managementsysteme (LIMS) liefern den IT-Rahmen für eine effiziente Prozessplanung und Organisation innerhalb eines oder mehrerer Labore. Wichtig für die Akzeptanz beim Anwender sind individuell konfigurierbare und einstellbare Nutzeroberflächen.

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Abb. 2: Labormitarbeiter, aber auch Kunden und Auftraggeber können das Layout ihrer Bildschirmmasken und ihre Sichten auf die Labordaten abhängig von Aufgabenstellung und Arbeitsweise selbst einstellen (Vollbild).
Abb. 2: Labormitarbeiter, aber auch Kunden und Auftraggeber können das Layout ihrer Bildschirmmasken und ihre Sichten auf die Labordaten abhängig von Aufgabenstellung und Arbeitsweise selbst einstellen (Vollbild).
(Bild: t & p)

[Möchten Sie direkt zum Whitepaper, klicken Sie hier. Für weitere Informationen zum Thema lesen Sie einfach weiter:] Die Abläufe moderner Labors werden von Zeit- und Kostendruck geprägt.Seit den 1980er Jahren kommen daher Laborinformations- und Management-Systeme (LIMS) zum Einsatz. Sie integrieren Laborabläufe in funktionsübergreifende IT-Strukturen, optimieren Prozesse und tragen zur effektiven Ressourcennutzung bei.

Betreiber und Softwarehersteller werden hierbei gleichermaßen herausgefordert: Hochkomplexe Abläufe, unternehmerische und gesetzliche Anforderungen machen jedes Labor zum Einzelfall. Eine ideale Standardlösung gibt es nicht.

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Prozessoptimierung im Labor hat immer auch ein persönliches Gesicht. Ob ein LIMS sein volles Potenzial entfalten kann, hängt letztlich vom Mitarbeiter ab, der mit den bereitgestellten Labordaten arbeitet. Auf dieser Ebene ist mehr erforderlich, als die Bereitstellung von Daten.

Die immense Informationsmenge eines modernen Labors muss anwendergerecht gefiltert und dargestellt werden, soll der Nutzer in der Lage sein, effektiv zu arbeiten. Die aktuelle Version 10 des etablierten lisa.lims wurde von der Triestram & Partner GmbH (t&p) vor dem Hintergrund gestiegener Anforderungen an skalierbare, anwenderorientierte Softwareprojekte entwickelt.

Modularer Systemaufbau für individuelle Projekte

Generalist und Spezialist in einem – kann ein LIMS das leisten? In Konzeption und Architektur von lisa.lims berücksichtigt das Entwicklungsteam diese Verbindung bereits seit Jahren. So kann die breite Basis von Standardmodulen und -funktionalitäten mit anwendungs- und branchenspezifischen Zusatzmodulen kombiniert werden. Die für ein Lims ungewöhnliche Vielfalt an Standard-Systemfunktionen von lisa.lims gründet auf jahrelangen Projekterfahrungen mit privatwirtschaftlichen Auftragslabors, Behörden und national wie international vernetzten Industrielabors unterschiedlichster Branchen, Anforderungsprofile und Labortypen. So stellt sich lisa.lims heute als ein überaus flexibles und praxisnahes System dar, das es dem Kunden auf der Ebene interner IT- und Organisationsstrukturen wie auch dem individuellen User ermöglicht, das Lims vollständig zu konfigurieren und quasi „out-of-the-box“ einzusetzen. lisa.lims10 setzt auf einen modularen Systemansatz zur Verwirklichung individueller Projekte.

Hierbei wird eine Basiskonfiguration mit Standardfunktionen zur Unterstützung von Labor-Kernprozessen bei Bedarf um zusätzliche prolisa.lims-Module erweitert. Für jeden Einzelfall werden anwendungs- und branchenspezifische Sonderfunktionen integriert. Es entsteht ein hoch spezialisiertes Laborinformations- und Management- System. Der Workflow im Labor wird gezielt unter wirtschaftlichen, organisatorischen und anwendungsbezogenen Aspekten optimiert. Es gibt u.a. Sondermodule für analytische Qualitätssicherung und Regelkarten, für die Kontrolle von Chemikalien und Reagenzien, für die Prüfmittelüberwachung, mobile Datenerfassung, Probenlager und Rückstellmuster, Rezepturen und Ansätze sowie das Prozesslabor.

Durch den Verzicht auf unnötige Funktionen lassen sich Kosteneinsparungen im Vergleich zu generischen Lösungen erzielen. Die Nutzung von Hardwareressourcen wird, ebenso wie der Implementierungs- und Pflegeaufwand des LIMS, auf das Notwendige beschränkt.

Das lisa.lims10 lässt sich mit Sonderfunktionen für den Einsatz in regulierten Laborumgebungen gemäß FDA, GAMP, GLP/GMP Compliance und EN/ISO 17025 ausstatten:

  • Funktionen für Vier-Augen-Prinzip bei Ergebniserfassung und Validierung,
  • erweiterte Audittrails und
  • elektronische Unterschriften.

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