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Dichtemessung

Qualitätskontrolle in der Pharmaindustrie mittels Dichtemessung

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Dichte als wichtigster Parameter

Bei der Herstellung von Lösungen wiegt Fresenius Kabi die Rohstoffe (z.B. Aminosäuren) präzise, entsprechend einer Rezeptur ein. Diese Rohstoffmengen werden im zweiten Arbeitsschritt in Kesseln mit Wasser angesetzt und auf die vorgeschriebene Konzentration gebracht. Diese Konzentration, nämlich das Verhältnis zwischen Wasser und Rohstoffen, wird vom IPK-Labor durch die Dichtemessung überprüft. Bei einem Gemisch aus mehreren Komponenten funktioniert die Konzentrationsbestimmung über die Dichte nur dann, wenn sich nicht mehr als eine Komponente ändert. Eine genaue Einwaage garantiert ein konstantes Mischungsverhältnis der Rohstoffe. Somit kann man davon ausgehen, dass Wasser die einzige variierende Komponente ist. Also ist die Dichte der wichtigste Qualitätsparameter und deshalb Leitparameter der IPK für die Abfüllung von Lösungen. Im IPK-Labor werden täglich etwa 100 Dichtemessungen durchgeführt.

Drei DMA-Generationen vereint

Neben Glasbüretten und automatischen Titratoren, zwei Generationen von Flammen-Photometern und einem automatischen FTIR-(Fouriertransformations-)Spektrometer finden sich im IPK-Labor auch drei Generationen der Anton-Paar-Dichtemessgeräte: ein DMA 58 mit dem Probenwechsler SP-3m, ein DMA 5000 und, als neuestes Modell, ein DMA 5000 M mit dem Probenwechsler Xsample 452. Die Anton-Paar-Dichtemessgeräte zeichnen sich nicht nur durch präzise Messergebnisse, sondern auch durch eine lange Lebensdauer und Verlässlichkeit aus. Auf ihre Dichtemessgeräte muss sich Laborleiterin Karin Hohl 100-prozentig verlassen können. Sie schätzt am DMA 5000 M besonders die Bedienerfreundlichkeit. Die Programmierung des Probenwechslers Xsample 452 ist einfach und bietet viele Möglichkeiten. Der Umstand, dass dieser Probenwechsler mit wenig Probe auskommt, begegnet dem Trend, dass dem IPK-Labor in Zukunft immer geringere Probenmengen für die Analyse zur Verfügung stehen werden. Zudem werden mithilfe einer digitalen Kamera Bilder der gesamten Messzelle und der eingefüllten Probe gespeichert und mögliche Fehler über eine Warnmeldung signalisiert.

Durch genaues und verantwortungsvolles Arbeiten, unterstützt auch durch die Messgeräte von Anton Paar, musste bei Fresenius Kabi noch keine einzige Charge wegen fehlerhafter IPK-Analysen verworfen werden.

*B. Laky, Anton Paar GmbH, 8045 Graz-Straßgang/Österreich

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