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Grundsteinlegung in Penzberg 600-Millionen-Projekt: Scholz und Söder feiern Deutschlands größte Roche-Investition

Quelle: Pressemitteilung Roche 2 min Lesedauer

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Der Pharmakonzern Roche hat den Grundstein für eines der modernsten Produktionszentren für qualitativ hochwertige diagnostische Einsatzstoffe Europas auf dem Campus seines Biotechnologie-Zentrums im oberbayerischen Penzberg gelegt. Dafür investiert das Unternehmen mehr als 600 Millionen Euro – die größte Einzelinvestition von Roche in Deutschland.

Grundsteinlegung: (v.l.n.r.) Olaf Scholz (Bundeskanzler), Dr. Thomas Schinecker (CEO der Roche-Gruppe), Dr. Markus Söder (Bayerischer Ministerpräsident)(Bild:  Daniel Karmann/ Roche)
Grundsteinlegung: (v.l.n.r.) Olaf Scholz (Bundeskanzler), Dr. Thomas Schinecker (CEO der Roche-Gruppe), Dr. Markus Söder (Bayerischer Ministerpräsident)
(Bild: Daniel Karmann/ Roche)

Im Roche Biotechnologie-Zentrum in Penzberg nahe München sollen bald mehr als 450 essentielle Einsatzstoffe für diagnostische Tests hergestellt werden. Die Investition von mehr als 600 Millionen Euro in ein Hightech-Produktionszentrum für Diagnostik ist die bislang größte Einzelinvestition von Roche in Deutschland und soll die Versorgungssicherheit für In-vitro-Diagnostika weltweit stärken. Bei der Grundsteinlegung mit dabei waren auch Bundeskanzler Olaf Scholz und Bayerns Ministerpräsident Dr. Markus Söder. Der Bau soll bis 2027 abgeschlossen sein, gefolgt von einer Erprobungs- und Qualifizierungsphase. Die Produktion soll 2028 beginnen.

Das neue Produktionsgebäude für Diagnostika soll eines der modernsten seiner Art in ganz Europa werden. Dafür setzt Roche auf die Digitalisierung und Automatisierung von Fertigungsprozessen für eine schnellere und effizientere Produktion. Zudem gestaltet das Unternehmen die Fertigung durch sogenanntes „Multipurpose Equipment” sehr flexibel. Die Produktionsanlagen seien dabei so konzipiert, dass sie je nach Bedarf zur Herstellung unterschiedlicher Einsatzstoffe genutzt werden können. Das erlaube es Roche, künftig auch ohne den Umbau von Bestandsanlagen diagnostische Einsatzstoffe herzustellen, die sich heute entweder noch in der Entwicklung befinden oder gänzlich neu sind. So können insbesondere neue Produktgenerationen schneller gefertigt und für die Patientenversorgung eingesetzt werden.

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„Die Investitionen von Roche hier in Penzberg und an den anderen deutschen Standorten sind ein wichtiges Signal für die Modernisierung und die Attraktivität des Pharma- und Industriestandorts Deutschland. Pharma, Biotech und die pharmazeutische Diagnostik haben eine große Bedeutung für die Gesundheitsversorgung in Deutschland. Gleichzeitig ist das gut für Wertschöpfung und Beschäftigung und zeigt unsere hohe Innovationskraft. Vor einem Jahr hat die Bundesregierung die Pharmastrategie verabschiedet, um die gesundheits-, forschungs- und wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen für den Pharmastandort weiter zu verbessern. Mit dem Medizinforschungsgesetz haben wir jetzt wesentliche Teile der Pharmastrategie sehr schnell umgesetzt. Das zahlt sich aus“, kommentiert Bundeskanzler Olaf Scholz die Grundsteinlegung.

Ministerpräsident Dr. Markus Söder ergänzt: „Wir feiern ein neues Level an Spitzenmedizin ‚Made in Bavaria‘. Penzberg erreicht damit endgültig die Liga der weltweit modernsten Zentren für Diagnostika. Das ist ein starkes Bekenntnis zum Wirtschaftsstandort Bayern.“

Dieser Beitrag erschien zuvor bei unserem Schwesterportal www.process.de.

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