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Analytica Virtual: ICP-OES-Spektrometer Spektroskopie mit höchster Messempfindlichkeit für Spurenelemente

Redakteur: Christian Lüttmann

Auf der Analytica Virtual präsentiert Spectro Analytical Instruments erstmals sein neues ICP-OES-Spektrometer. Das nunmehr dritte Modell der Reihe soll sich durch besonders hohe Nachweisempfindlichkeit und robuste Messtechnik auszeichnen.

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Ein Spektrometer aus der Spectrogreen-Reihe
Ein Spektrometer aus der Spectrogreen-Reihe
(Bild: SPECTRO Analytical Instruments)

Kleve – Zur Spurenanalytik eignen sich spektroskopische Methoden. Mit der neuen Modellvariante des Spectrogreen ICP-OES hat Spectro Analytical Instruments nun eine verbesserte Version seines ICP-OES-Spektrometers auf den Markt gebracht: Das Spectrogreen TI mit Twin Interface Technologie kombiniert automatisch die axiale und radiale Plasmabetrachtung. Auf diese Weise optimiert es Messempfindlichkeit, Linearität sowie Dynamikbereich und vermeidet Matrixeffekte wie den Effekt der leicht ionisierbaren Elemente (EIE). Das Ergebnis laut Hersteller: höchste Nachweisempfindlichkeit für Spurenelementkonzentrationen, Freiheit von Matrixinterferenzen sowie eine gute Richtigkeit für herausfordernde Matrices in der Umweltanalytik. Der Hersteller präsentiert das neue Gerät erstmalig auf der Analytica Virtual, die noch bis zum 23. Oktober 2020 läuft.

Drei Modelle für unterschiedliche Anforderungen

Das Spectrogreen TI ist das dritte und neueste Modell der ICP-OES-Reihe von Spectro Analytical Instruments. Es soll zahlreiche Vorteile für eine Vielzahl von Anwendungen in der Routineanalytik bieten: Innovative Technologien, hohe Flexibilität und Funktionalität, Fokussierung auf das Wesentliche, einfache Bedienung, Langlebigkeit und Zuverlässigkeit für schnelle Analysen bei hoher Produktivität – und das bei einem überzeugenden Preis-Leistungsverhältnis.

Eine weitere Modellvariante ist das Spectrogreen DSOI. Dank der einzigartigen radialen Dual Side-On Interface Technologie bietet es die doppelte Nachweisempfindlichkeit im Vergleich zu Geräten mit herkömmlicher radialer Plasmabetrachtung und eine ähnlich gute Empfindlichkeit im Vergleich zu neueren Dual-View-Systemen mit vertikaler Plasmafackel – gänzlich ohne deren Komplexität und typischen Probleme, heißt es in einer Pressemeldung. Für Anwendungen, die die höhere DSOI-Empfindlichkeit nicht benötigen, ermöglicht das Modell SOP dank der dedizierten radialen Single Side-On Plasmabetrachtung solide Stabilität und Präzision.

Alle drei Spectrogreen-Modelle bieten laut Hersteller zuverlässige und genaue Analysen – von Spurenelementkonzentrationen und höheren Konzentrationen in schwieriger Matrix wie bestimmten Abwässern, Böden und Schlämmen über organische Proben bis hin zu Proben mit hohen Salzgehalten und Metallmatrices. Das Spectrogreen soll sich demnach für die Routineanalyse in den Bereichen Umwelt, Landwirtschaft, Verbraucherschutz, Pharmazie, Chemie/Petrochemie und Lebensmittel eignen.

Hohe Leistung zu bestmöglichem Preis

Wie das Unternehmen angibt, bietet Spectrogreen bei wettbewerbsfähigem Preis-Leistungsverhältnis die vielleicht niedrigsten Betriebskosten seiner Leistungsklasse. Alle Modellvarianten benötigen dank der UV-PLUS-Gasreinigungstechnologie weder Optikspülgas noch eine externe Kühlung. Auf teure, störanfällige Kühlgeräte kann somit verzichtet werden.

Zusätzlich maximiert die ORCA Polychromator-Optiktechnologie, die in allen drei Spectrogreen-Modellen zum Einsatz kommt, Lichtdurchsatz, Stabilität und Nachweisempfindlichkeit. Hierdurch soll erstklassige Leistung für Elemente mit Emissionslinien im UV-Bereich geboten werden. Im Vergleich zu herkömmlichen ICP-OES mit radialer Plasmabetrachtung wird mit der DSOI-Technik über den gesamten Spektralbereich eine durchschnittlich zweifach bessere Nachweisempfindlichkeit erzielt. Mit einer einzigen Analyse wird der gesamte Wellenlängenbereich erfasst – die Wahl des Betrachtungsmodus entfällt ebenso wie die Notwendigkeit, die Probe in unterschiedlichen Modi analysieren zu müssen, was für Labore mit hohem Probendurchsatz ein entscheidender Vorteil ist.

Optimierte Signalverarbeitung

Das GigE-Auslesesystem soll die Signalverarbeitung deutlich beschleunigen und dadurch zu einer signifikanten Steigerung der Gesamtverarbeitungsgeschwindigkeit beitragen. Dies ermöglicht laut Spectro kürzere Probe-zu-Probe-Zeiten und somit mehr Proben pro Stunde. Durch die thermische Stabilisierung des Optiksystems weit oberhalb von 0 °C werden Probleme mit Tiefkühlung vermieden.

Rauscharme CMOS-Zeilendetektoren vermeiden jeglichen Blooming-Effekt und ermöglichen eine schnelle Signalverarbeitung sowie einen großen Dynamikbereich. Darüber hinaus hilft der neueste 1700 Watt LDMOS-Generator bei der Analyse schwieriger Probenmatrices. In niedrigeren Verdünnungen werden so niedrigste Nachweisgrenzen ermöglicht. Komplett luftgekühlt und störungsfrei punktet der Generator zusätzlich durch schnelle Aufwärmzeiten, was die Produktivität weiter erhöht, teilt das Unternehmen in einer Pressemeldung mit.

Einfache Bedienung und zuverlässige Audit Trails

Das Spectrogreen besticht nach Angaben des Herstellers durch einfache Bedienung und ein intuitives Benutzererlebnis. Alle Komponenten des Probeneintrags sind gut sichtbar und zugänglich mit einem kurzen, optimierten Flüssigkeitspfad. Die neue Spectro ICP Analyzer Pro Software optimiert zudem die Arbeitsabläufe. Die modulare Architektur und Plugins unterstützen die Anpassung der Oberfläche an die Bedürfnisse des Benutzers. Die Verarbeitungsgeschwindigkeiten sind extrem hoch, selbst bei großen Datenmengen. Eine Versions- und Benutzerverwaltung, kombiniert mit Audit-Trail-Funktionen, macht den Analyseprozess vollständig transparent und rückverfolgbar.

Mit dem Amecare Performance Service Paket bietet Spectro darüberhinaus ein Programm, das die höchstmögliche Verfügbarkeit und maximale Produktivität sicherstellt. Der Amecare M2M (Maschine-zu-Maschine) Support erweitert die Selbstdiagnose-Funktionen des Geräts um proaktive Warnsignale und ermöglicht im Bedarfsfall eine direkte PC-Verbindung mit einem Service-Experten von Spectro.

Interessierte können noch bis zum 23. Oktober 2020 mit den Experten von Spectro direkt in Austausch treten, per Chat oder Videokonferenz auf der Analytica Virtual.

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