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Waschlösung Spektroskopiesysteme reinigen, für verlässliche Analytik

Quelle: Pressemitteilung Spetec 2 min Lesedauer

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Eine Analyse ist nur so gut, wie das Gerät sauber ist. gerade bei spektroskopischen Methoden muss auf die Sauberkeit der Probeneintragssysteme geachtet werden. Für die Pflege bietet Spetec die passenden Waschlösungen an, mit denen störende Elemente ausgewaschen werden können.

Spetec-Standard(Bild:  ©2014 Amy Pearman)
Spetec-Standard
(Bild: ©2014 Amy Pearman)

In der Industrie und Forschung spielt eine saubere Umgebung und Reinraumtechnik eine immer wichtigere Rolle. Der Chemikalienhersteller Inorganic Ventures hat eine neue Waschlösung für die Atomspektroskopie (AAS, ICP-OES, ICP-MS) entwickelt, um besonders „klebrige“ Elemente aus dem Probeneintragssystem wieder auszuwaschen. Dazu gehören insbesondere die Elemente der „leichten Platinmetalle“ Ruthenium, Rhodium, Palladium sowie die „schweren Platinmetalle“ Osmium, Iridium und Platin. Diese Elemente spielen in der Geologie, der Katalysatortechnologie oder auch der Pharmazie eine besondere Rolle oder werden in der Recycling-Industrie aus Elektroschrott oder aus KFZ-Katalysatoren wiedergewonnen. Eine kontinuierliche analytische Überwachung und akkurate Analyse dieser Elemente ist nur dann möglich, wenn hohe Blindwerte vermieden werden können. Zusätzlich hat sich die Waschlösung auch für andere kritische Elemente wie Gold und Quecksilber bewährt. Alle genannten Elemente lassen sich durch Waschlösungen, die mit HNO3 angesäuert wurden, nicht oder nur sehr zeitaufwendig wieder auswaschen, da sie an den Wänden des Probeneintragssystems adsorbiert werden. Bei der neuen Waschlösung handelt es sich um eine 2 % v/v HCl Lösung, die mit 0,5 % w/v Thioharnstoff versetzt wurde.

Der Hersteller der neuen Waschlösung hat diese seit mehreren Jahren bei der Zertifizierung von Standard-Referenz-Materialien (Certified Reference Materials) erprobt, um die obengenannten „klebrigen“ Elemente aus dem Probeneintragssystem zu mobilisieren und auszuwaschen. Die Waschlösung sollte nach jeder Analysenprobe als Spülung verwendet werden, wenn diese Probe die obengenannten Elemente enthält und Auswaschprobleme beobachtet wurden. Die Spülzeit hängt dabei von den Elementen und Konzentrationen der Analysenprobe ab sowie von der Art des verwendeten Proben-Einführungssystems und der Durchflussrate der Spüllösung. Die Spülzeit kann laut Herstellerangaben recht schnell und unproblematisch ermittelt werden: Dazu müsse man während des Reinigungs-Intervalls das Instrumentensignal jener Elemente überwachen, bei denen Auswaschprobleme zu erwarten sind, und zwar so lange bis das Signal wieder zur Grundlinie zurückkehrt. Entsprechend sollte die Spülzeit ausgewählt werden, empfiehlt der Hersteller der Spüllösung. Diese kann zu Testzwecken kostenfrei in 125-ml-Flaschen über den Deutschlandvertrieb der Firma Spetec Gesellschaft für Labor- und Reinraumtechnik angefordert werden. Die Waschlösung ist sofort einsatzbereit und muss nicht weiter verdünnt werden.

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