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Autoklaven Sterilisationsprozesse nach Maß: Laborautoklaven in (fast) allen Größen

Quelle: Pressemitteilung Systec 3 min Lesedauer

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Ob von oben, von vorne, oder von zwei Seiten zu öffnen: Die Autoklaven von Systec kommen in verschiedensten Größen und Ausführungen daher. Welche Features sie für die Dokumentation im Pharmabereich bieten, und was die Geräte sonst noch auszeichnet, lesen Sie hier.

Sterilisatoren fürs Labor mit ein- oder beidseitigem Zugriff.(Bild:  Systec)
Sterilisatoren fürs Labor mit ein- oder beidseitigem Zugriff.
(Bild: Systec)

Mit einer neuen Generation an Autoklaven hat Systec seine Serien H, V und D mit neuem Design, einem überarbeiteten Innenleben und einer verbesserten Touchscreen-Steuerung ausgestattet. Diese Kombination soll laut Hersteller präzisere Arbeit, wartungsfreundlichere Geräte sowie kürzere und effizientere Prozesszeiten ermöglichen.

Darüber hinaus verfügen die neuen Autoklaven standardmäßig über einen Ethernet-Anschluss sowie optionale WLAN-Hardware, um die Aktualisierung, Fernwartung sowie Fernsteuerung der Geräte über ein Computernetzwerk zu optimieren. Ein integrierter USB-Anschluss erlaubt den automatisierten Export der Dokumentationsdaten im CSV- oder PDF-Format. Das Volumen des erweiterten internen Speichers ist zudem groß genug, um Dokumentationsdaten bis zu zehn Jahre aufzubewahren. Damit entfallen die sonst notwendigen separaten Programme zur Dokumentation und Archivierung. Diese integrierte Dokumentationsfunktion ist auch aus regulatorischer Sicht interessant, denn so erfüllt die neue Generation der Systec H-Serie automatisch einen essenziellen Punkt der FDA-Richtlinie CFR 21 Teil 11. In diesem Zuge dienen weitere Funktionen der Serie der Erfüllung von regulatorischen Anforderungen aus der Pharma-Branche, etwa automatisch erzeugte, manipulationssichere Signaturen der erzeugten PDF- und CSV-Dateien sowie die Nachverfolgung aller Maßnahmen, Anpassungen und Alarme mittels Audit Trail.

Technische Details der Autoklaven

Die Tragrahmenkonstruktion sowie die Gehäuseverblendungen sind aus korrosionsbeständigem Edelstahl (AISI 304 / 1.4301) und deshalb einfach zu reinigen. Der Druckbehälter ist aus pharmazeutischem Edelstahl (AISI 316L / 1.4404) und standardmäßig auf bis 4 bar/140 °C ausgelegt, der Temperatur- und Druckbereich kann auf 5 bar/150 °C erweitert werden. Optional sind bis zu fünf zusätzliche flexible PT-100-Temperatursensoren erhältlich. Jeder Sensor kann einzeln konfiguriert werden, um nur zu Dokumentationszwecken oder zu Dokumentationszwecken und Steuerung von Sterilisationsprozessen verwendet zu werden. Weiterhin können bis zu 100 Benutzer und Gruppen eingerichtet werden. Alle Benutzer oder Gruppen können dieselbe Programmliste oder eine einzelne Programmliste mit individuellen Programmen und Einstellungen verwenden.

Die Systec H-Serie umfasst die von vorne beschickbaren, horizontalen Laborautoklaven in 16 Größen, mit einem Kammervolumen von 65 bis 1.580 Litern sowie die 2D-Durchreiche-Autoklaven ab 90 bis 1.580 Liter. Die V-Serie besteht aus vertikalen Standautoklaven in acht Abmessungen mit 40 bis 150 Liter Nutzraum. Die D-Serie besteht aus horizontalen Tischautoklaven in sieben Abmessungen mit 25 bis 200 Liter Nutzraum. Diese Laborautoklaven verfügen über zwei Türen, was sie ideal für den platzsparenden, gasdichten Einbau in Trennwände macht. Durch die hochwirksame und hochwertige Isolierung aus Melaminharzschaum besteht keine Gefahr der Partikelabsonderung, deshalb können die Autoklaven problemlos unter Reinraumbedingungen eingesetzt werden, heißt es in einer Pressemeldung von Systec.

Anwendungsgebiete

Systec Autoklaven sind für alle Laboranwendungen, selbst für anspruchsvolle Sterilisationsprozesse, einsetzbar. Durch Dampf, Vakuum, hohe Temperaturen und Druck können die hochmodernen Geräte komplexe Sterilisierungsmedien wie gefüllte Müllsäcke, Flüssigkeiten oder poröse Festkörper verlässlich, reproduzierbar sowie validierbar sterilisieren.

Alle Systec Autoklaven können modular mit Optionen und Ausstattungen zur Optimierung der Sterilisationsprozesse erweitert werden, um validierbare Sterilisationsprozesse durchzuführen. Wahlweise werden nur die Optionen zugerüstet, die für die Optimierung der jeweiligen Sterilisationsverfahren benötigt werden. Für die Sterilisation von Festkörpern und Abfällen in Beuteln können die Autoklaven z. B. mit einem Vakuum-System ausgestattet werden, das die Luft vollständig aus dem Produkt entfernt. Somit kann Dampf in das Produkt eindringen und dieses validierbar sterilisieren. Das integrierte Trocknungssystem Superdry gewährleistet eine vollständige Trocknung von Festkörpern nach der Sterilisation. Für die Sterilisation von Flüssigkeiten in Flaschen hat Systec mit seinem Ultracooler ein Kühlsystem entwickelt, welches die Rückkühlzeit, verglichen mit der Selbstabkühlung, um bis zu 90 Prozent reduziert, wie das Unternehmen mitteilt.

Analytica 2024: Halle B1, Stand 502

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