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Herzstück des neuartigen Ionenmobilitätsspektrometers ist ein miniaturisierter FAIMS-Chip. (Bild: Fraunhofer IPMS)
Krankheitsdiagnostik per Atemluftanalyse

Zum Krebstest, bitte ins Röhrchen pusten

Krebs kann in vielen Fällen gut behandelt werden – vorausgesetzt er wird frühzeitig erkannt. Um eine einfachere Diagnose zu ermöglichen, entwickeln Fraunhofer Forscher ein neues Verfahren, mit dem sich Krankheiten anhand der Atemluft identifizieren lassen. Die Technik könnte perspektivisch auch zum Erkennen von Corona-Infizierten genutzt werden, etwa für das Screening von Fluggästen.

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Im Bild (v.l.): Rüdiger Groß, Carina Conzelmann, Prof. Martin Wagner, Jana Krüger, Prof. Alexander Kleger, Dr. Sandra Heller, Prof. Jan Münch und Dr. Janis Müller (Bild: © Elvira Eberhardt / Universität Ulm)
SARS-CoV-2 infiziert Bauchspeicheldrüse

Erst Covid-19 dann Diabetes?

Dass eine Covid-19-Erkrankung sehr folgenreich sein kann, tritt mehr und mehr in Erscheinung – das neue Coronavirus befällt nicht nur die Atemwege, sondern wirkt sich auch auf den Verdauungstrakt, das Herz-Kreislauf- und Nervensystem aus. Und auf den Stoffwechsel. Ulmer Forschende konnten nun zeigen, dass SARS-CoV-2 auch die Bauchspeicheldrüse infiziert, was zu Diabetes-ähnlichen Symptomen oder einer Verschlechterung eines bestehenden Diabetes führen kann.

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In einem Labor der Bayreuther Mikroplastikforschung: Prof. Dr. Holger Kress, Anja Ramsperger, Prof. Dr. Christian Laforsch (v.l.).  (Bild: UBT/C. Wißler)
Aufnahme von Kunststoffpartikeln in Zellen

Mikroplastik im Tarnkleid entert Zellen leichter

Mikroplastik ist längst in die globalen Nahrungsnetze eingedrungen. Die möglichen gesundheitlichen Gefahren für Tiere und Menschen müssen aber noch weiter erforscht werden. Dazu haben nun Wissenschaftler der Universität Bayreuth untersucht, wie Kunststoffteilchen in Zellen eindringen. Die Beschichtung mit einer Art Tarnkleid aus Biomolekülen scheint den Partikeln das Passieren der Zellmembran zu erleichtern.

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Abb. 2: Fluoreszenz-Anregung in einem Moving Plug (Bild: Institut fur Mikrotechnik Mainz GmbH)
Ultraschnelle Echtzeit-PCR

Die Sechs-Minuten-PCR

„Keep it fast and simple“ ist bei der molekularbiologischen Vor-Ort-Testung die Devise. Die Notwendigkeit einfacher, flexibler, kostengünstiger und schneller Testsysteme zeigt auch die aktuelle Corona-Pandemie. Bisher verfügbare Tests geraten hier oft an ihre Grenzen. Ein Mikrofluidik-Modul für eine ultraschnelle Echtzeit-PCR bietet nun Abhilfe.

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