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Fliegen viele Pollen in der Außenluft, kommt es zu erhöhten Infektionsraten mit SARS-CoV-2. Dies hat ein internationales Team unter der Leitung von Forschenden der Technischen Universität München (TUM) und des Helmholtz Zentrums München mit einer breit angelegten Studie gezeigt. (Symbolbild) (Bild: gemeinfrei)
Immunsystem

Mit Pollenflug steigt auch Covid-19-Risiko

Das Frühjahr ist zum Leidwesen vieler Pollenallergiker auch durch verstärkten Pollenflug gekennzeichnet. Nun hat ein internationales Forscherteam herausgefunden, dass damit auch das Covid-19-Risiko steigt. Denn aufgrund von veränderten Reaktionen unseres Immunsystem kommt es bei hohen Pollenkonzentrationen in der Außenluft zu erhöhten Infektionsraten mit SARS-CoV-2. Warum das so ist und wie sich Risikogruppen schützen können, lesen Sie hier.

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Im Bild (v.l.): Rüdiger Groß, Carina Conzelmann, Prof. Martin Wagner, Jana Krüger, Prof. Alexander Kleger, Dr. Sandra Heller, Prof. Jan Münch und Dr. Janis Müller (Bild: © Elvira Eberhardt / Universität Ulm)
SARS-CoV-2 infiziert Bauchspeicheldrüse

Erst Covid-19 dann Diabetes?

Dass eine Covid-19-Erkrankung sehr folgenreich sein kann, tritt mehr und mehr in Erscheinung – das neue Coronavirus befällt nicht nur die Atemwege, sondern wirkt sich auch auf den Verdauungstrakt, das Herz-Kreislauf- und Nervensystem aus. Und auf den Stoffwechsel. Ulmer Forschende konnten nun zeigen, dass SARS-CoV-2 auch die Bauchspeicheldrüse infiziert, was zu Diabetes-ähnlichen Symptomen oder einer Verschlechterung eines bestehenden Diabetes führen kann.

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Herzstück des neuartigen Ionenmobilitätsspektrometers ist ein miniaturisierter FAIMS-Chip. (Bild: Fraunhofer IPMS)
Krankheitsdiagnostik per Atemluftanalyse

Zum Krebstest, bitte ins Röhrchen pusten

Krebs kann in vielen Fällen gut behandelt werden – vorausgesetzt er wird frühzeitig erkannt. Um eine einfachere Diagnose zu ermöglichen, entwickeln Fraunhofer Forscher ein neues Verfahren, mit dem sich Krankheiten anhand der Atemluft identifizieren lassen. Die Technik könnte perspektivisch auch zum Erkennen von Corona-Infizierten genutzt werden, etwa für das Screening von Fluggästen.

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In einem Labor der Bayreuther Mikroplastikforschung: Prof. Dr. Holger Kress, Anja Ramsperger, Prof. Dr. Christian Laforsch (v.l.).  (Bild: UBT/C. Wißler)
Aufnahme von Kunststoffpartikeln in Zellen

Mikroplastik im Tarnkleid entert Zellen leichter

Mikroplastik ist längst in die globalen Nahrungsnetze eingedrungen. Die möglichen gesundheitlichen Gefahren für Tiere und Menschen müssen aber noch weiter erforscht werden. Dazu haben nun Wissenschaftler der Universität Bayreuth untersucht, wie Kunststoffteilchen in Zellen eindringen. Die Beschichtung mit einer Art Tarnkleid aus Biomolekülen scheint den Partikeln das Passieren der Zellmembran zu erleichtern.

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