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Simulationen basierend auf einem neuen Modell für die Ausbreitung von Epidemien, zeigen die Abnahme der Infektionszahlen durch Social Distancing. (Bild: M. te Vrugt et al./Nature Research)
Ausbreitung von Infektionskrankheiten verstehen

Covid-19: Modell beweist – Social Distancing wirkt

Soziale Kontakte zu meiden und voneinander Abstand zu halten, fällt schwer, gilt jedoch als wirksames Mittel sich und andere vor einer Ansteckung mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 zu schützen. Nicht jeder hält sich daran, Kritiker stellen sogar die Wirksamkeit dieser relativ einfachen Maßnahme in Frage. Doch Physiker der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster haben nun in Modell-Simulationen nachgewiesen, dass die Covid-19-Infektionszahlen durch „Social Distancing“ deutlich sinken.

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Eine Textilmaske wird auf ihre Abscheideeigenschaften hin überprüft. (Bild: Frank Drewnick)
Wie gut filtern Haushaltsmaterialien?

DIY Atemschutzmasken: Update zur Filterleistung

Stoffe, Papiertücher, Kaffeefilter oder Staubsaugerbeutel gegen Corona? Viele Materialien, die sich im Haushalt finden, halten Partikel und Tröpfchen ab, sodass sie das Ansteckungsrisiko mit dem Coronavirus verringern können. Wie gut deren Filterleistung wirklich ist, haben Forscher vom Max-Planck-Institut für Chemie bereits im April angefangen zu testen – nun liefern sie weitere, detailliertere Testergebnisse über die Filterleistung bestimmter Stoffe und deren Verarbeitung in Alltagsmasken.

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Schätzungen zufolge könnten 15% der weltweiten Covid-19-Todesfälle auf verschmutzte Luft zurückzuführen sein. (Bild: ©blackday - stock.adobe.com)
Zusammenhang länderspezifisch ermittelt

Auch hierzulande: Mehr Corona-Tote durch Luftverschmutzung?

Ist das Risiko, an Covid-19 zu sterben, erhöht, wenn man langfristig verschmutzte Luft einatmet? Ein solcher Zusammenhang liegt nahe, ist jedoch nicht direkt messbar. Nun wurde in einer Studie erstmals der Anteil der Covid-19-Todesfälle, der auf Luftverschmutzung durch Feinstaub zurückzuführen sein könnte, länderspezifisch ermittelt. In Deutschland ist dieser Anteil erstaunlich hoch.

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Wie hoch das Risiko ist, sich in einem geschlossenen Raum über winzige Schwebteilchen mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 anzustecken, lässt sich jetzt mit einem Algorithmus ermitteln. (Symbolbild) (Bild: gemeinfrei)
SARS-CoV-2-Übertragung per Aerosol

Covid-19: Ansteckungsrisiko in geschlossenen Räumen selbst berechnen

Wie wahrscheinlich ist es, sich in einem Innenraum über Aerosole mit dem Coronavirus zu infizieren, wenn sich z.B. eine hoch infektiöse Person darin befindet. Bei diesem und anderen Szenarien das Risiko einer Übertragung des Coronavirus SARS-CoV-2 zu berechnen, ermöglicht nun ein neuer Algorithmus, den Forscher entwickelt haben und über eine Eingabemaske online frei zur Verfügung stellen. Auch die Wirksamkeit von Maßnahmen wie Lüften oder das Tragen einer Maske lassen sich so abschätzen.

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Mundspülungen haben einen Effekt auf das neuartige Coronavirus. (Bild: RUB, Marquard)
Mundspülungen könnten Corona-Übertragungsrisiko senken

Gurgeln gegen die Corona-Pandemie

Sie macht frischen Atem und unterstützt die Mundhygiene. Aber hilft eine handelsübliche Mundspülung auch gegen die Ausbreitung des Corona-Virus? Zumindest kann damit temporär die Viruslast in der Mundhöhle verringert werden, wie aktuelle Forschungsergebnisse nahelegen. So könnte man Mitmenschen besser vor einer Ansteckung schützen, etwa beim Zahnarztbesuch. Eine Überprüfung der Laborergebnisse in klinischen Studien steht noch aus.

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Die Kosmetik-, Pharma- und Nahrungsergänzungsmittelindustrie greift nach wie vor auf die bisher ertragreichste Quelle des wertvollen Öls Squalen zurück – die Leber von Tiefseehaien. (Symbolbild) (Bild: ©JEFF BENNETT - stock.adobe.com)
Coronavirus & Co.

Warum für Impfstoffe Haie sterben ... noch

Das natürliche Öl Squalen wird seit Jahren zur Effektivitätssteigerung von Impfstoffen verwendet. Bisher galt die Leber von Tiefseehaien als Hauptressource. Enthält ein neuer Coronaimpfstoff Squalen als Adjuvanz könnten dafür bis zu eine halbe Million Haie sterben. Nun haben österreichische Forscher einen Weg gefunden das Öl im Labor zu produzieren.

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Abb.2: HEIQ-Mitbegründer Carlo Centonze (l.) und Virologe Dr. Thierry Pelet zeigen die speziell beschichteten Corona-Masken. (Bild: HeiQ)
Use case einer LIMS-Einführung

Mit LIMS und Chemie gegen Corona

Mit virenabweisender Textilbeschichtung nimmt das ETH-Spin-Off HEIQ den Kampf gegen das Coronavirus auf. Die Entwicklung erforderte neben chemischer Finesse auch das nötige IT-Equipment – in Form eines Labor-Informations und Management-Systems (LIMS). Ein Mitarbeiter berichtet von der erfolgreichen LIMS-Einführung.

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