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Mithilfe von Laserspektroskopie kann die Schwingung von Ionen in ihrem „Molekülkäfig“ untersucht werden. (Bild: MPI-P)
Elektrische Leitfähigkeit in Elektrolyten

So beeinflussen Moleküle die Leitfähigkeit von Lösungen

Ionen sind in einer Lösung nicht so frei, wie man meinen könnte. Umlagerte Moleküle sperren sie sozusagen in einen Käfig und hindern sie an der Bewegung. Wie Forscher des Max-Planck-Instituts für Polymerforschung nun gezeigt haben, ist die Leitfähigkeit einer Lösung mit davon abhängig, wie stark die eingesperrten Ionen an ihrem Käfig rütteln, um sich zu befreien. Diese Erkenntnis könnte der Entwicklung besserer Batterien zugutekommen.

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Tautomeres Keto-Enol-Gleichgewicht von 3-Hydroxypyridin (Bild: J. Phys. Chem. Lett. 2022, 13, 10, 2459-2466)
Tautomere Gemische enträtselt

Molekül-Zwillinge im Licht unterscheiden

Wie Zwillinge sich vielleicht durch die Position eines Muttermals unterscheiden, so unterscheiden sich Tautomere durch die Position eines Wasserstoffatoms. Doch die Molekül-Zwillinge können ihren Wasserstoff „verschieben“. Um in einem Gemisch aus beiden Varianten die Verteilung genau zu bestimmen, haben Forscher aus Berlin nun eine neue Analysemethode mit Röntgenstreuung erprobt.

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Die Startansicht der interaktiven Karte Lifegate zeigt die Vielfalt des Lebens auf einen Blick. In alle Bereiche kann man reinzoomen und so bis auf die Artebene gelangen. (Bild: LifeGate von Martin Freiberg)
Mit interaktiver Karte in die Vielfalt des Lebens zoomen

Vom Sofa auf Entdeckungsreise durch die Artenvielfalt

Auf der Erde sind über 6.000 verschiedene Säugetierarten bekannt – doch in der Karte des Lebens machen sie nur einen kleinen Fleck aus. Dies verdeutlicht das Lifegate: eine interaktive Karte, die Verwandschaftsbeziehungen von allen 2,6 Millionen bekannten Arten des Planeten zeigt – unterstützt von 420.000 Fotos. So lädt das etwas andere Google Maps auf eine Entdeckungsreise durch die Artenvielfalt ein.

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Das SARS-CoV-2-Virus könnte in Zukunft vielleicht über einen neuen optischen Biosensor nachgewiesen werden (Symbolbild). (Bild: gemeinfrei, CDC)
Neue Methode zum Corona-Nachweis in Arbeit

Optischer Sensor soll Viren in der Luft erkennen

Ein Corona-Nachweis ohne Abstrich? Mit einem optischen Biosensor wollen Forscher aus der Schweiz das neuartige Cornonavirus über Luftproben detektieren. So könnte man möglicherweise an stark besuchten Orten oder in Lüftungssystemen von Krankenhäusern die Viruskonzentration messen. Dass die Technik sogar sehr ähnliche Viren unterscheidet, haben erste Tests bereits gezeigt. Zum fertigen System braucht es aber noch Entwicklungsarbeit.

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