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Die Erforschung von Pockenviren soll helfen, zukünftige Zoonosen besser abzuwehren (Symbolbild). (Bild: kasto - stock.adobe.com)
Wirkstoff-Forschung

Biochemiker suchen Rüstzeug gegen Pockenviren

Erst Corona, jetzt Affenpocken. Diese zwei aktuellen Beispiele zeigen die Gefahr, die von so genannten Zoonosen ausgeht – dem Übergang von Tier-Viren auf den Menschen. Im Bereich der Pockenviren erforscht nun ein Team der Uni Würzburg neue Strategien, um zukünftige für den Menschen ansteckende Virsuvarianten gezielt und möglichst ohne Nebenwirkungen auszuschalten.

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DNA ist der Speicher genetischer Information. Doch extrazelluläre DNA dient auch Mikroben im Meeresboden als Nahrungsgrundlage (Symbolbild). (Bild: gemeinfrei, yokim, ColiN00B)
Marine Bakterien

DNA-Fresser aus dem Atlantik

In jeder Zelle steckt DNA – und jede Zelle stirbt irgendwann ab. Im Meer werden so Unmengen an DNA-Molekülen freigesetzt. Ein Festessen für manche marine Bakterien im Sediment. Forscher der Universität Wien haben nun verschiedene solcher DNA-Fresser im Atlantik nachgewiesen und deren Fähigkeit zum DNA-Abbau untersucht.

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Bildergalerien

Der Kopf und der Körper des Messel-Pythons sind nahezu vollständig erhalten. (Bild: HLMD Hessisches Landesmuseum Darmstadt)
Boa und Python teilten Lebensraum

Grube Messel: Weltweit ältester Python gefunden

Das Unesco Weltnaturerbe Grube Messel fasziniert Paläontologen weltweit. Nun förderte Messel eine weitere Sensation zutage: Forscher haben hier die weltweit ältesten bekannten Fossilien einer Pythonart gefunden. Die etwa ein Meter langen und nahezu vollständig erhaltenen Schlangen sind etwa 47 Millionen Jahre alt. Zudem besonders: auch die eigentlich als strikt konkurrierend und daher getrennt von Pythons lebenden Boas wurden in Messel bereits gefunden.

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