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Ließen sich Seegras-Klone auf Zeitskalen von wenigen Jahren datieren, wäre besser abzuschätzen, wie gut diese Pflanze einer sich verändernden Meeresumwelt standhalten kann. Foto:  (Bild: Tadhg O Corcora, GEOMAR)
Epigenetische Veränderungen als Zeitmesser der Evolution

Ein schnellerer Takt für molekulare Uhren

Molekulare Uhren haben in den vergangenen Jahrzehnten die Evolutionsbiologie revolutioniert. Für kurze Zeiträume sind solche Uhren allerdings nicht brauchbar, da sie zu langsam getaktet sind. Doch nun haben Forscher eine neue, schnell tickende molekulare Uhr vorgestellt. Die Besonderheit: Ihre Zeitmessung beruht auf Epimutationen im Erbgut und erreicht so eine Auflösung von Jahrzehnten.

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Auf den Ananasplantagen fallen wöchentlich Hunderte Tonnen Pflanzenreststoffe an. Die dicken Ananasblätter sind nur sehr schwer zu entsorgen, warum also nicht ... Papier daraus herstellen? Studierende der Universität Hannover sind dabei, diese Idee ganz konkret in die Tat umzusetzen. (Symbolbild)  (Bild: gemeinfrei)
Neues Verfahren zur Zellstoffgewinnung aus Ananasfasern

Papier aus Ananas – hat Potenzial

Beim Anbau der beliebten Ananas fallen Unmengen an pflanzlichen Abfallstoffen an, die nur sehr schwer und aufwändig zu entsorgen bzw. zu recyclen sind. Nun hatten Studierende der Uni Hannover eine super Idee: Mit einem neuen Verfahren gewinnen sie aus Abfällen der Ananaspflanze Zellulose und haben damit eine umweltfreundliche Alternative zum Papierrohstoff Holz gefunden. Eine Pilotanlage zur Zellstoffgewinnung in Costa Rica ist bereits in Planung.

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Bildergalerien

Organtransplantation kann Leben retten. Doch ist dies auch mit Spenderorganen von Schweinen möglich? Hier besteht noch Forschungsbedarf (Symbolbild). (Bild: vchalup - stock.adobe.com)
Organtransplantation von Tier zu Mensch

Neues Leben dank Schweineherz?

Organspende ist ein Thema um Leben und Tod. Den ungebrochenen Mangel an Spenderorganen könnten speziell gezüchtete Schweine mindern, die eine Transplantation von Organen auf den Menschen ermöglichen. Doch im Genom verankerte Retroviren bergen eine bisher unterschätzte Infektionsgefahr, wie eine neue Studie des Paul-Ehrlich-Instituts zeigt.

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Bronzezeitliche Schwerter, Beile und Armschmuck, angeblich zusammen mit Himmelsscheibe von Nebra gefunden. Zustand vor der Übernahme des Landesmuseums Halle an der Saale.  (Bild: Hildegard Burri-Bayer)
Astronomische Interpretationen wanken

Folgenreicher Irrtum? Himmelsscheibe von Nebra neu datiert

Bisher galt die Himmelsscheibe von Nebra als frühbronzezeitlich und damit als älteste Himmelsdarstellung der Welt. Archäologen der Goethe-Universität Frankfurt und der Ludwig-Maximilians-Universität München stellen dies nun in Frage. Nach ihren Untersuchungen muss die Scheibe in die Eisenzeit datiert werden und wäre damit rund 1000 Jahre jünger als bisher angenommen. Damit wären alle bisherigen astronomischen Interpretationen hinfällig.

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Gewinner des Labvolution Award 2023: Das IUTA für einen Workflow für patientenindividuelle Zytostatika-Behandlungdas sowie das Start-up Green Elephant Biotech für ein innovatives Zellkultursystem Cell Screw aus pflanzlichem PLA. (Bild: Vogel Communications Group – C. Lüttmann)
Labvolution 2023

Labvolution Award: Nachhaltig optimierte Workflows für das Labor ausgezeichnet

Abläufe im Laboralltag reibungsloser gestalten, Nachhaltigkeit steigern, Zeit und Kosten optimieren – darum ging es beim zweiten Labvolution Award, der am 10. Mai während der gleichnamigen Messe verliehen wurde. Neben dem Institut für Umwelt & Energie, Technik & Analytik e. V. (IUTA) wurde in diesem Jahr zum ersten Mal auch ein Hersteller mit dem begehrten Preis ausgezeichnet. Das Start-up Green Elephant überzeugte die Jury mit seinem nachhaltigen Zellkultursystem.

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Das Uromodulin ordnet sich zu leiterartigen Filamenten (blau). Jede Sprosse entspricht einem Proteinmolekül. In orange ist außerdem das gebundene E. coli-​Protein FimH sichtbar, das die Spitze der Bakterien-​Pili bildet. (Bild: G. Weiss / ETH Zürich)
Natürliche Schutzfunktion aufgeklärt

Blasenentzündung: So schützt sich manch Körper selbst

Blasenentzündungen sind schmerzhaft und können unbehandelt lebensgefährlich werden. Offenbar sind jedoch manche Menschen besser gegen Harnwegsinfekte geschützt als andere, weil ihr Körper möglicherweise höhere Mengen des Proteins Uromodulin herstellt. Auf welche Weise dieser körpereigene Helfer schützt und was sich daraus für (antibiotika-freie) Behandlung und Prävention von Blasenentzündungen ableiten lässt, hat nun ein interdisziplinäres Forschungsteam herausgefunden.

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