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Pristionchus pacificus mit breiter Mundform. Diese Variante entwickelt sich, wenn die Würmer nicht genügend Nahrung finden oder zu dicht gedrängt leben. (Bild: MPI für Evolutionsbiologie)
Evolution

Je nach Nahrungsangebot: Räuber oder Bakterienschlürfer

Aus einer Larve des Fadenwurms Pristionchus pacificus entwickelt sich entweder ein räuberisches Großmaul oder ein Bakterienschlürfer mit schmalem Mund – je nachdem, in welcher Umwelt der Wurm aufwächst. Forscher am Max-Planck-Institut für Entwicklungsbiologie um Ralf J. Sommer entdeckten jetzt einen entwicklungsbiologischen Schalter, der über die Mundform entscheidet. Damit können die Wissenschaftler erklären, wie sich Organismen an unterschiedliche Umweltbedingungen anpassen können.

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Effiziente Fortpflanzung kennzeichnet die Fruchtfliegen-Art Drosophila melanogaster, Lieblingshaustier der Entwicklungsbiologen. Die Marburger Biologie-Professorin Dr. Renate Renkawitz-Pohl und ihre Mitarbeiterinnen untersuchten, welche Faktoren an der Spermienbildung beteiligt sind. (Bild: TheAlphaWolf / Commons)
Spermienbildung

Spermien: Je dichter gepackt, desto besser

Bei der Spermienbildung addieren sich die Effekte mehrerer unterschiedlicher Proteine, die zur Verkleinerung der Spermienkerne beitragen. Das folgern Marburger Biologinnen aus Experimenten an Fruchtfliegen-Männchen. Die Forscherinnen behinderten die Verdichtung des Erbguts in den Spermien, woraufhin die betroffenen Tiere ihre Fähigkeit einbüßten, Nachkommen zu zeugen.

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Nach knapp 70 billardstel Sekunden (Femtosekunden) haben sich die Wassermoleküle bereits weitgehend in Wasserstoff (weiß) und Sauerstoff (rot) getrennt.  (Carl Caleman, DESY/Universität Uppsala)
Exotischer Zustand von Wasser

Schnellster Wasserkocher der Welt – 100.000 Grad in 75 billiardstel Sekunden

Sei es für Tee oder Kaffee – die meisten Menschen dürften heutzutage einen Wasserkocher besitzen. Schnelle Exemplare erhitzen einen Liter Wasser in rund zweieinhalb Minuten auf 100 °C – „Lichtjahre“ verglichen mit der Rekordgeschwindigkeit, die Forscher nun erreicht haben: Per Röntgenlaser haben sie Wasser in 75 Femtosekunden von Zimmertemperatur auf 100.000 Grad Celsius aufgeheizt. Ihre Beobachtungen haben auch praktische Bedeutung für die Untersuchung biologischer und anderer Proben mit Röntgenlasern.

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Bildergalerien

Bändermodell von Botulinumtoxin Serotyp A (Clostridium botulinum).  (Bild: PDB)
Botulinumtoxin

So gelangt „Botox“ in das Blut

Mit Botulinumtoxin werden schwere Bewegungsstörungen erfolgreich behandelt und als „Botox“ spielt es bei kosmetischer Faltenglättung eine wichtige Rolle. Wissenschaftler der Medizinischen Hochschule Hannover haben nun herausgefunden, wie Botulinumtoxin in das Blut gelangt.

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