English China
Züge mit sicher gebundenem Wasserstoff betanken? Ein neues Projekt soll dies möglich machen. (Symbolbild) (©rochagneux - stock.adobe.com)
Energiewende auf deutschen Schienen?

Gebundener Wasserstoff soll Züge antreiben

Klimafreundliche Züge dank Wasserstoffantrieb – und das ohne den Aufbau einer neuen Infrastruktur oder die Explosionsgefahr durch das brennbare Gas. Wie das gehen soll? Am Helmholtz-Institut Erlangen-Nürnberg für Erneuerbare Energien wollen Forscher Wasserstoff an eine ungefährliche Trägerflüssigkeit binden und dessen Energie durch geeignete Brennstoffzellen direkt im Zug nutzen.

Weiterlesen

Bildergalerien

Prof. Dr. Peter Kovacs forscht am IFB Adipositas-Erkrankungen an den genetischen Ursachen für Übergewicht.
 (IFB AdipositasErkrankungen)
Suche nach Dickmachern in unserer DNA

Steckt Übergewicht in den Genen?

Nicht allein falsche Ernährung und Bewegungsmangel sind schuld an krankhaftem Übergewicht. Auch die Genetik spielt eine entscheidende Rolle: Mehr als 100 Gene beziehungsweise Genvarianten sind dafür verantwortlich, dass Menschen immer dicker werden. Wie Gene im Wechselspiel mit Umwelteinflüssen Übergewicht fördern können, untersuchen Forscher der Leipziger Universitätsmedizin.

Weiterlesen
Nervenzellen in den tiefen (Magenta) und oberen (grün) Neokortex-Schichten bei Mäusen mit kurzer (l.) und langer (r.) Tragezeit. Man erkennt die Nervenzell-Zunahme in den oberen Schichten im Mausembryo mit langer Tragezeit. (Stepien, Vaid, Huttner / MPI-CBG)
Entwicklung des Neokortex

Lange Tragezeit bringt größere Gehirne

Der evolutionsgeschichtlich jüngste Teil des Gehirns ist entscheidend für das Sprechen, Träumen und Denken. Wie groß der Neokortex genannte Hirnteil wird, hängt nicht nur von den Genen, sondern auch von der Tragezeit während der Schwangerschaft ab. Dies haben Forscher nun im Mausmodell belegt. Eine längere Tragezeit erlaubt demnach die Bildung von mehr neokortikalen Nervenzellen.

Weiterlesen
Diese STED-Aufnahme einer Nervenzelle aus der oberen Hirnschicht einer lebenden Maus zeigt die sehr feinen Verästelungen von Nervenzellen, an denen Synapsen sitzen. Im kleinen Bild sieht man das pilzförmige Ende einer solchen Verästelung, an dem die Nervenzelle Informationen von anderen Nervenzellen empfängt.  (Bild: Max-Planck-Institut für biophysikalische Chemie)
STED-Mikroskopie

Nervenzellen im Gehirn einer lebenden Maus sichtbar gemacht

Mit einem physikalischen Trick ist es Max-Planck-Wissenschaftlern gelungen, die Auflösungsgrenze der Lichtmikroskopie von 200 nm zu unterschreiten. Sie haben mithilfe der so genannten STED-Mikroskopie jetzt Nervenzellen im Gehirn einer lebenden Maus sichtbar gemacht. Diese Untersuchungen sollen dabei helfen, Krankheiten wie Autismus und Epilepsie besser zu verstehen.

Weiterlesen