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Ein Blutegel aus Südostasien (Bild: Andrew Tilker)
Sequenzierung von Umwelt-DNA

Blutegel: Helfer gegen die Pandemien der Zukunft

Um Pandemien erfolgreich zu bekämpfen, müssen wir möglichst früh die jeweiligen Viren kennen. Hier helfen Wasserproben und Blutegel. Diese liefern Umwelt-DNA von ihren Wirtstieren sowie den verschiedenen Viren, die sich dort ausgebreitet haben. Per Hochdurchsatz-Sequenzierung haben Forscher des Leibniz-IZW nun u. a. ein bisher unbekanntes Coronavirus in Südostasien gefunden.

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Chronischer Stress oder seelische Probleme können krank machen, wohingegen akuter Stress etwa vor einer Prüfung das Immunsystem aktivieren kann. (Symbolbild) (Bild: gemeinfrei)
Stressreaktionen

Warum stresst psychischer Stress das Immunsystem?

Dauerhafter Stress oder seelische Probleme können uns krank machen. Infektionen oder Krebserkrankungen haben es z.B. leichter, einen chronisch gestressten Körper zu befallen. Akuter Stress etwa vor einer Prüfung kann das Immunsystem hingegen aktivieren. Die molekularen Details des Zusammenspiels zwischen psychologischem Stress und unserem Immunsystem sind jedoch noch nicht ausreichend verstanden. Das wollen Dortmunder Forscher nun ändern.

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Bildergalerien

Astrozyten im Gehirn von Mäusen, markiert mit der MADM-Technik (Bild: Simon Hippenmeyer / IST Austria)
Geprägte Gene

Von Vater oder Mutter – wie der Ursprung von Genen ihre Funktion lenkt

Er hat die Augen seiner Mutter aber die Nase seines Vaters – ein Satz wie dieser spielt darauf an, dass wir von beiden Elternteilen Merkmale vererbt bekommen. Doch selbst, wenn man gleiche Gene betrachtet, kann es einen Unterschied machen, von welchem Elternteil sie stammen. Forscher haben nun neue Erkenntnisse zu dieser genetischen Prägung gewonnen und zeigen, wie sie sich auf den Zelltod auswirken.

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Mittlerweile stammen rund 90% der Lachse in unseren Kühlregalen aus Aquakulturen, also künstlichen Zuchtbecken in Flüssen und Meeren. In Deutschland kommen die meisten Lachse aus Norwegen. Bis zu 200.000 Lachse tummeln sich in einem Zuchtbecken. (Symbolbild) (Bild: Andrey Armyagov / AdobeStock)
Studie zur Chloramphenicol-Resistenz

Motor Aquakultur: Antibiotikaresistenz in den Weltmeeren

Aquakulturen können helfen, die Überfischung von Meeren zu vermeiden – sind jedoch trotzdem nicht unproblematisch. Da die Tiere in den Zuchtbecken in sehr hohen Stückzahlen gehalten werden, wurden früher häufig Antibiotika eingesetzt, um z.B. prophylaktisch mögliche Krankheiten vorzubeugen. Eine Praxis die sich – wie auch an Land – rächt, denn sie ist „Quelle“ für die Ausbreitung gefährlicher Antibiotikaresistenzen.

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