Herzrhythmusstörungen gehören hierzulande zu den häufigsten Herzerkrankungen. Häufigkeit und Sterblichkeit nehmen nach Angaben der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie seit einigen Jahren zu. Ihre Ursachen und Entstehung besser zu erforschen, ist auch das Ziel von Bonner Wissenschaftlern, die dazu nun einen auf den ersten Blick exotischen Ansatz wählten: Mithilfe von Rezeptoren aus einer äußerst giftigen Qualle konnten sie den Herzschlag und seine Frequenz durch Bestrahlung mit LED-Licht gezielt steuern, um so seine Regulation zu untersuchen.
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