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Konzept für den Einsatz des 3D-Drucks in der pharmazeutischen Produktion: Im Schmelzextruder (rechts) werden die Ausgangssubstanzen aufgeschmolzen und mit dem Drucksystem (links) in Tablettenform gebracht. (TH Köln)
Grundlagenforschung

Medikamente aus dem 3D-Drucker

Die TH Köln und die Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (HHU) erforschen in einem im Sommer 2019 gestarteten gemeinsamen Projekt die Möglichkeiten des 3D-Drucks in der pharmazeutischen Produktion. Im Fokus stehen Arzneimittel unterschiedlicher Dosis für individualisierte Kleinst- und Kleinchargen.

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Forscher der Uni Hohenheim kritisieren die aktuelle Ernährungsstudie PURE ((c) Universität Hohenheim / Oskar Eyb)
Ernährungsempfehlungen für Fett und Kohlenhydrate

War Low Carb gestern? Forscher kritisieren globale Ernährungsstudie

Haben sich die Verfechter der Low Carb-Bewegung zu früh gefreut? Weniger Kohlenhydrate und mehr Fett in der täglichen Kost verlängern das Leben – schlussfolgern die Autoren der aktuellen globalen Ernährungsstudie PURE und fordern eine Revision globaler Ernährungsempfehlungen. Falsch, sagen nun Stuttgarter Wissenschaftler: Ein direkter kausaler Zusammenhang zwischen der Gesamtmenge an Kohlenhydraten und Fett in der Ernährung und der Sterblichkeit sei nicht gegeben. Entscheidend sei vielmehr die Qualität der Ernährung.

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Die wissenschaftlichen Leiter des Bascat-Labors Prof. Dr. Matthias Drieß (TU Berlin, l.) und Dr. Frank Rosowski (BASF). (Bild: TU Berlin/PR/Jacek Ruta)
BASF und Unicat

Gemeinsame Katalysatorforschung in Berlin

Katalysatoren sind aus der chemischen und biotechnologischen Industrie nicht mehr wegzudenken. Nahezu jede chemische Reaktion wird durch den Einsatz von Katalysatoren beschleunigt. Um die Forschung auf diesem Gebiet weiter voranzutreiben, haben die BASF und der Exellenzcluster Unicat in Berlin ein neues Labor eröffnet.

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Bildergalerien

Abb. 1: Aarathana Seevaratnam (Von Roll Schweiz) am Rheometer MCR 302 (Bild: Anton Paar)
Rheologie

Qualitätskontrolle an Isolationsmaterialien

Elektrische Systeme sollten gut geschützt sein – insbesondere vor hohen Temperaturen und Feuer. Die Qualität der zur Isolation eingesetzten Materialien und ihre Verarbeitung sind für den Schutz entscheidend – die Rheologie hilft bei der schnellen und sensitiven Materialanalyse.

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Zelle des Bakteriums Achromatium oxaliferum unter dem Mikroskop. Man erkennt große Calciumkristalle, Schwefeltröpfchen sowie grün fluoreszierende DNA-Spots. (Heribert Cypionka / Universität Oldenburg)
Schwefelbakterium überrascht selbst Experten

Riesenbakterium enthält Erbgut für eine ganze Bevölkerung

Achromatium oxaliferum ist das größte (bekannte) Süßwasserbakterium der Welt und u.a. im brandenburgischen Stechlinsee zu finden. Es ist 30.000 Mal größer als „normale“ im Wasser lebende Bakterien und dank seiner Kalkeinlagerungen mit dem bloßen Auge erkennbar. Es ist bekannt, dass Schwefelbakterien wie Achromatium außerordentlich groß sein und mehrere Genomkopien beherbergen können. Dass eine einzige Bakterienzelle aber hunderte von unterschiedlichen (!) Genomen mit sich herumträgt, ist neu – auch für Bakterienkenner.

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Querschnitt durch eine mykorrhizierte Wurzel vom Schneckenhornklee. Die roten Stellen zeigen Anhäufungen der microRNA in und um Pilz-besiedelte Zellen.  (Bild: MPI für molekulare Pflanzenphysiologie)
Symbiose

Micro-RNAs als Symbiosehelfer

Ungefähr 80 Prozent aller Landpflanzen leben in Symbiose mit Wurzelpilzen, mit denen sie Zucker und Nährstoffe austauschen. Mit dieser Symbiose einher geht eine massive Umprogrammierung der pflanzlichen Genexpression. Forscher vom Max-Planck-Institut für Molekulare Pflanzenphysiologie haben herausgefunden, dass dabei die so genannten micro-RNAs eine wichtige Rolle spielen.

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