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Adaptierte Turbo-Molekularpumpen in zwölf Wochen lieferbar
Bereits vorhandene CAD-Daten können direkt im Simulationstool für die Strömungsberechnung genutzt werden, sodass in Zusammenarbeit mit dem Kunden auf einfache Weise das gesamte Vakuumsystem strömungstechnisch optimiert werden kann. Durch konsequente Nutzung von Baukastenkonzepten ist Oerlikon Leybold Vacuum so in der Lage, innerhalb von zwölf Wochen nach Anfrage bereits adaptierte Turbo-Molekularpumpen zu liefern, die maßgeschneidert auf den Arbeitspunkt des Vakuumsystems ausgelegt sind. Dies verkürzt maßgeblich die Entwicklungszeit der Kundensysteme, wie etwa Massenspektrometer.
Wesentlich ist dabei das einzigartige „Cartridge Design“ der Multi-Inlet-Pumpen, das eine optimale Integration der Turbopumpe in das Instrument ermöglicht und zudem den Aufwand für Einbau wie auch einen Wechsel der Pumpe im Instrument sehr einfach macht. Der Einbau wird durch das kompakte Design und die in der Pumpe integrierte Elektronik zusätzlich erleichtert. Auch die gesamte Lieferung des Vakuumsystems gehört zum Leistungsumfang von Oerlikon Leybold Vacuum.
Das Ergebnis: eine maßgeschneiderte Vakuumlösung aus einer Hand, die passgenau auf die spezifischen Anforderungen des jeweiligen Instrumentes zugeschnitten ist.
„Multi-Inlet-Pumpen werden zunehmend beliebt, und dafür sind wir mit unserer neuen Turbovac C bestens gerüstet“, unterstreicht Dr. Magnus Janicki. „Gegenüber den bisherigen Produkten“, ergänzt Janicki „haben wir insbesondere auch bei den Multi-Inlet-Pumpen an Saugvermögen in den Zwischeneinlässen gewonnen. Zudem lassen sich die kundenspezifischen Leistungsanpassungen sehr flexibel gestalten.“
Beitrag zu mehr Sensitivität in der Massenspektrometrie
Mit dem höheren Saugvermögen und den je nach Auslegung höheren Gasdurchsätzen leistet die Turbovac i einen Beitrag zu mehr Sensitivität in der Massenspektrometrie. „Vor allem werden die Apparate schneller und können den in der Massenspektrometrie so wichtigen Probendurchsatz steigern“, führt dazu der Produktmanager Peter Lambertz aus.
Die in 2014 lancierte Produktlinie konnte bereits in der Beta-Phase überzeugen – unter anderem durch herausragende Leistungsmerkmale und ihre integrierte Antriebselektronik, welche bei kritischen Einbauverhältnissen auch mittels Kabel absetzbar ist. Mit diesen Merkmalen beansprucht die Turbovac i nur einen geringen Einbauplatz in den Massenspektrometern, in denen ohnehin nur ein sehr begrenzter Raum für die Vakuum-Geräte zur Verfügung steht.
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