Extraktionstechnik Volatilomik: Der Atem des Stoffwechsels
Anbieter zum Thema
Biologische Prozesse setzen flüchtige organische Verbindungen frei, die wir weder sehen noch schmecken und allenfalls in Teilen riechen können. In ihrer Gesamtheit Volatilom genannt, diktieren sie ein Phantomprotokoll, das sich allein auf chemisch-analytische Weise entschlüsseln lässt. In puncto Extraktionseffizienz macht in diesem Zusammenhang die vakuumbasierte In-Tube-Extraction (V-ITEX) von sich reden.
Apfelreife, die Fermentation von Lebensmitteln, Pflanzen im Hitzestress – nahezu jeder biologische, biochemische und biotechnologische Prozess erzeugt flüchtige organische Verbindungen (engl. Volatile Organic Compounds, VOC). Ihre molekulare Zusammensetzung ergibt ein Muster, das einer flüchtigen Signatur des zugrundeliegenden Prozesses gleichkommt. [1-4] Um die in einem biologischen System ablaufenden Prozesse zu verstehen sowie deren Folgen und Auswirkungen aufzuklären, lohnt der Versuch, die im Zuge des Stoffwechsels emittierten flüchtigen organischen Verbindungen, in ihrer Gesamtheit Volatilom genannt, zu bestimmen.
Die Signatur zu erfassen, das dahinterliegende Muster zu entschlüsseln und die molekulare Zusammensetzung qualitativ und quantitativ zu interpretieren, ist die Aufgabe der Volatilomik. Sie ist eine Teildisziplin der Metabolomik (s. LP-Info-Kasten) und konzentriert sich auf die flüchtigen Metaboliten. Die Volatilomik gießt das Fundament, auf dem eine systemische Betrachtung der Gesamtheit aller flüchtigen Verbindungen eines Systems möglich wird. [5-7]
Melden Sie sich an oder registrieren Sie sich und lesen Sie weiter
Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, müssen Sie registriert sein. Die kostenlose Registrierung bietet Ihnen Zugang zu exklusiven Fachinformationen.
Sie haben bereits ein Konto? Hier einloggen

