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Peristaltische Pumpe für mikrofluidische Systeme
Was den Biochip im Fluss hält

Ein Gastbeitrag von Dr. Norbert Jakubowski, wissenschaftlicher Mitarbeiter, Spetec 3 min Lesedauer

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Höchste Analysetechnik auf kleinstem Raum: Mikrofluidische Biochips sind ein zentrales Element der modernen Pharmaforschung. Damit sie funktionieren, ist eine präzise Pumpe vonnöten. Ein Praxisbeispiel.

Abb.1: Auf speziellen Biochips lässt sich die Wechselwirkung von Molekülen, etwa Antikörpern, analysieren. Dies erfordert präzise Pumpen für die Mikrofluidik (Symbolbild).(Bild:  Love Employee - stock.adobe.com)
Abb.1: Auf speziellen Biochips lässt sich die Wechselwirkung von Molekülen, etwa Antikörpern, analysieren. Dies erfordert präzise Pumpen für die Mikrofluidik (Symbolbild).
(Bild: Love Employee - stock.adobe.com)

Eine Tablette einnehmen und schon ist – im besten Fall – Linderung in Sicht. Was für Patienten ein Leichtes ist, wird nur durch eine langwierige und umfassende Vorarbeit in der Pharmaforschung möglich. Um neue Wirkstoffe zu entdecken und deren Mechanismen zu verstehen, sind intensive Studien nötig, beginnend bei der Grundlagenforschung bis hin zu klinischen Studien für die abschließende Freigabe eines neuen Medikamentes. In dieser komplexen Kette unterstützt das Biotechnologie-Unternehmen Dynamic Biosensors Wissenschaftler, indem es Messsysteme zur bioanalytischen Charakterisierung von Proteinen entwickelt und vertreibt.

Die patentierte und u. a. mit dem Deutschen Innovationspreis ausgezeichnete Switch-Sense-Technologie ist ein Beispiel für solch eine Unterstützung. Sie kommt insbesondere im Bereich der biopharmazeutischen Forschung und Entwicklung zum Einsatz und ermöglicht es Forschern aus Industrie und Wissenschaft, molekulare Interaktionen und biophysikalische Parameter in Echtzeit zu analysieren.