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Reinraum-Monitoring

Was Sie beim Reinraum-Monitoring beachten müssen

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Am Anfang steht das Lastenheft

Am Anfang steht die Erstellung einer URS/eines Lastenheftes. Drei Faktoren sollten hier einfließen, um die Grundanforderungen zu definieren:

  • Herstellungsprozess für das Produkt (Reinraumklassen, Sicherheitsaspekte, Lagerung);
  • Risikofaktoren des Produktes (Empfindlichkeit gegenüber Temperatur/Feuchte);
  • Anforderungen an ein Monitoring.

Als weitere Anforderungen folgen nun die individuellen Wünsche. Dazu können z.B. gehören:

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  • Material: Messgeräte in Edelstahl, flächenbündig integrierte Systeme (Stichwort: Hygienic Design).
  • Sensorgüte: Welche Toleranzen sind nötig? Habe ich Kühl- oder Klimaschränke, bei denen aufgrund der geringen Toleranz eine hohe Sensorgüte gefragt ist?
  • Design: Wo sollten im Reinraum Anzeigen und Alarmierungselemente platziert werden, um die Mitarbeiter im Produktionsprozess effizient zu informieren?

Die Personen, die tagtäglich mit dem System arbeiten müssen, sollten hier unbedingt mit einbezogen werden.

Nach Festlegung der Anforderungen erstellt der Systemlieferant ein Pflichtenheft, in welchem er spezifiziert, wie er die gestellten Anforderungen technisch umsetzen wird. Dieses sollte vom Auftraggeber geprüft und gegebenenfalls angepasst werden. Es erfolgt die Umsetzung/Fertigung im Werk des Lieferanten. Dort sollte auch ein FAT (Factory Acceptance Test) erfolgen. Hierbei wird das Komplettsystem aufgebaut und getestet, und der Kunde kann sich von der Qualität seines Systems überzeugen, bevor es installiert wird.

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