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Nachhaltigkeit im Labor umsetzen
Wegweiser zum Green Lab

Ein Gastbeitrag von Valerie Kockott, Waldner Laboreinrichtungen 4 min Lesedauer

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Mehr Nachhaltigkeit im Labor etablieren kann ganz einfach sein. Schon kleine Maßnahmen bringen messbare, kostensparende Erfolge. Und für die langfristige Nachhaltigkeitsstrategie helfen Profis mit Praxistipps und umfassender Erfahrung. So gelingt jedem der Schritt ins Green Lab.

Abb.1: Der Weg zum Green Lab ist oft schon mit einfachen Maßnahmen zu gehen. Ziele sind z. B. höhere Energieeffizienz, besseres Abfallmanagement, mehr CO2-Einsparung und konsequentes Recycling(Bild:  Firefly / KI-generiert)
Abb.1: Der Weg zum Green Lab ist oft schon mit einfachen Maßnahmen zu gehen. Ziele sind z. B. höhere Energieeffizienz, besseres Abfallmanagement, mehr CO2-Einsparung und konsequentes Recycling
(Bild: Firefly / KI-generiert)

Labore sind die Zentralen von Forschung und Fortschritt. Doch das hat seinen Preis: so zählen Laboratorien zu den ressourcenintensivsten Arbeitsumgebungen überhaupt. Sie verbrauchen durchschnittlich zehnmal mehr Energie und viermal mehr Wasser als klassische Büroräume – ein erheblicher Kostenfaktor und eine enorme Umweltbelastung. Dementsprechend hoch ist das Potenzial, diesen Sektor ökologisch und ökonomisch zu optimieren. Doch welche Schritte sind dazu notwendig? Und wie geht man diese Veränderungen am besten an?

Ein nachhaltiges Labor geht weit über die bloße Reduzierung des Energieverbrauchs hinaus. Es umfasst den verantwortungsbewussten Umgang mit Wasser und Chemikalien, ein effizientes Abfallmanagement und eine gezielte Verringerung des CO2-Fußabdrucks. Mit den entsprechenden nachhaltigen Maßnahmen lassen sich nicht nur Betriebskosten senken, sondern auch die Wettbewerbsfähigkeit steigern und das ESG-Rating verbessern, welches die Unternehmensleistungen in den Bereichen Umwelt, Soziales und Unternehmensführung bewertet (Environment, Social, Governance).