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Dezentrale Strukturen zur zentralen Verwaltung von Studien und Laborproben
Zentral vernetzt statt isoliert verwaltet: so gelingt standortübergreifende Zusammenarbeit

Ein Gastbeitrag von Dr. Norbert Schmeißer, Medeora 5 min Lesedauer

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Wenn Forschungsverbünde an mehreren Standorten arbeiten, drohen Datensilos und Koordinationsprobleme. Hier kommen Cross-Over-Plattformen ins Spiel. Sie vereinheitlichen die Probenverwaltung, ermöglichen flexible Datenbearbeitung zwischen Partnern und standortübergreifende Qualitätssicherung. Hier erhalten Sie einen Überblick zu den Herausforderungen und Chancen einer dezentralen Datenverwaltung.

Die Zusammenarbeit über Standorte hinweg gelingt heutzutage dank dezentraler Dienste in Echtzeit (Symbolbild).(Bild:  ideogram.ai / KI-generiert)
Die Zusammenarbeit über Standorte hinweg gelingt heutzutage dank dezentraler Dienste in Echtzeit (Symbolbild).
(Bild: ideogram.ai / KI-generiert)

Labore und Forschungsverbünde stehen heute vor einer paradoxen Situation: Noch nie war die Vielfalt spezialisierter digitaler Werkzeuge so groß – von Probenverwaltungssystemen über Studiendatenbanken bis hin zu elektronischen Laborbüchern. Was die Arbeit in einzelnen Bereichen erleichtert, erschwert jedoch häufig den Gesamtüberblick. Statt Synergien entstehen Silos, an die Stelle effizienter Zusammenarbeit tritt ein hoher Koordinationsaufwand. Abhilfe versprechen „Cross-Over“-Lösungen.

Solche übergreifenden Systeme integrieren Probenverwaltung, Studiendaten und Qualitätssicherung in einer gemeinsamen digitalen Umgebung. Dabei steht weniger die funktionale Tiefe einzelner Module im Vordergrund, sondern vielmehr die Breite der integrierten Lösungen. Ziel ist es, Prozesse zentral konsistent abzubilden und Forschungsvorhaben auf einheitlich hohem Niveau zu unterstützen.