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Optimale Digitalisierung des Labor-Workflows
„Der Auftragsschein und die Probenröhrchen gehen nach einer visuellen Eingangsprüfung getrennte und trotzdem wohl geordnete Wege“, erläutert Holger Sachsenröder, verantwortlich für Geschäftsentwicklung und Organisation bei AB+M. Im Bereich der Probenregistrierung und -vorsortierung wurden Hochgeschwindigkeits-Schüttgutsortierer für Primärröhrchen von M-U-T implementiert. Sie sind optimal dafür geeignet, im Eingangsbereich von medizinischen Laboren und in der präanalytischen Phase der Hämatologie die Arbeitsabläufe zu beschleunigen. Sie beseitigen Engpässe während der Stoßzeiten und takten den Workflow im Labor schon von Anfang an. Neben der automatisierten Probenregistrierung können Probendaten alternativ auch via Barcodescanner per Hand oder über eine von AB+M entwickelte Hybridlösung in die Probendatenbank eingelesen werden.
Parallel zur Probendatenerfassung werden in der Auftragsdatenerfassung die zugehörigen Anforderungsscheine digitalisiert und klassifiziert. Eingerichtet wurden drei Scanner- und Bildschirm-Arbeitsplätze zur beleglosen Auftragsbearbeitung. Zum Einsatz kommen Hochleistungsscanner des deutschen Anbieters Inotec.
Zentrale Schritte der Bildverarbeitung und Bildoptimierung erfolgen in der Treiber-Software von AB+M. Wichtig ist in diesem Zusammenhang das Ausblenden störender Blindfarben. Störende Elemente, die die Informationserkennung erschweren, können auch Rahmen und unwichtige Texte sein. Die Kombination aus Inotec-Scanner und einer speziellen Software von AB+M zur Farbfilterung und dynamischen Binarisierung liefern hier beste Ergebnisse.
In der Laborarztpraxis werden alle Formulare mit einer Farbtiefe von 24 Bit abgetastet und dann mittels AB+M-Softwaretools sowohl in ein komprimiertes Farbbild zur Bildanzeige als auch per Software-Farbfilterung und -Binarisierung in ein Schwarzweißbild für die spätere automatische Erkennung umgewandelt.
„Das perfekte Zusammenspiel von Farbbildaufnahme und Farbbildverarbeitung durch Scanner und Software resultiert in einer hohen Bildqualität – mittels exzellenter Erkennungstechnik und ergonomischer Korrekturmasken wird so am Ende aus einer hohen Bildqualität eine hohe Datenqualität. Damit werden die Probenmaterialien für die nachfolgende Analytik schnell „einsatzbereit“ gemacht, so Holger Sachsenröder.
Als weiteren Pluspunkt der Erfassungslösung nennt er die wartungsfreundliche Konstruktion der Scanner, die es dem EDV-Team des Labors ermöglicht, einen Großteil der Wartungsarbeiten eigenständig durchzuführen. Zentral für die Prozesseffizienz ist zudem die Fähigkeit der Scanner, unterschiedlichstes Beleggut und sogar geheftete Belege sicher zu verarbeiten. „Aufgrund der neu organisierten Probenregistrierung ist ein weitgehend unterbrechungsfreier Scanvorgang ein „Muss“, um den gesamten dynamischen, zeitgesteuerten Ablauf abzusichern", erklärt Holger Sachsenröder.
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