Geht es um das Thema Nachhaltigkeit ist die Laborbranche gewissermaßen Teil des Problems und der Lösung zugleich. Die Branche produziert nicht nur riesige Mengen Plastikabfall, sondern ist auch maßgeblich an der Entwicklung neuer, nachhaltigerer Produkte beteiligt. Ein Beispiel aus dem Bereich Sekundärverpackungen für den Versand biologischer Proben.
Geht es um Sekundärverpackungen für den Versand biologischer Proben, gibt es enormes Potenzial, um diese nachhaltiger zu machen.
(Bild: Debatin / Simone Staron, Bruchsal)
Bruchsal – Materialien für das Liquid-Handling und die Labor-Diagnostik stehen seit Beginn der Corona-Pandemie im Fokus. Vermutlich wird sich auch danach nicht viel an dieser Situation ändern. Schließlich verschiebt sich das Augenmerk von Covid-19 langsam wieder Richtung Bekämpfung der Klimakrise. Die Healthcare-Branche wird hierbei verstärkt in den Blick genommen.
Denn: Die Weltgesundheitsorganisation WHO sieht hier großes Potenzial – der Gesundheitssektor ist immerhin für die Produktion von 4,4 Prozent der globalen Treibhausgase wie CO2 verantwortlich und liegt damit über den Emissionen des Flugverkehrs und der Schifffahrt. (Quelle: Ärzteblatt). Lösungsansätze für mehr Nachhaltigkeit im Labor schafft man beim Bruchsaler Unternehmen Anton Debatin. „Wir ebnen mit unseren manipulationssicheren Verpackungslösungen auch den Weg Richtung Green Hospital“, sagt Geschäftsführer Thomas Rose. Denn alle Verpackungen aus dem Hause Debatin sowie das gesamte Unternehmen sind vollständig klimaneutral.
Proben nachhaltiger und ADR-konform versenden
Die Labor-Logistik im Krankenhaus aber auch die außerhalb von den Praxen zu den Laboren bietet in diesem Kontext riesiges Potenzial. Vor allem das Recycling-Thema aus dem Dreiklang „Reuse, Refill & Recycle“ lässt sich bei den Sekundärverpackungen zum Transport biologischer Proben realisieren – ohne dass die Anwender dies groß bemerken. Dessen ist man sich bei der Anton Debatin sicher. Diese sowie ihre französische Tochtergesellschaft L.E.S.S. zählen nach eigenen Angaben zu den führenden Produzenten ADR-konformer Verpackungen für den Transport biologischer Proben, Verpackungen für den krankenhausinternen Transport sowie von Sekundär- und Außenverpackungen, wenn es um die Erfüllung der Anforderungen der Verpackungsanweisung P620/P650 geht.
„Wir haben insbesondere die Sekundärverpackung als den Bestandteil identifiziert, der sich für den Einsatz von Post-Consumer-Recyclingfolie am besten eignet. Diese PCR-Folie wird aus Kunststoffabfällen hergestellt“, erläutert Debatin Geschäftsführer Thomas Rose. Am Kriterium „flüssigkeitsdicht“ ändert sich laut Rose auch durch das Recyclingmaterial nichts. „Außerdem sind unsere Taschen durch das Bundesamt für Materialforschung und -prüfung freigegeben. Die Debasafe®medical gibt es auf Anfrage aus PCR-Material und die Taschen tragen dann das Blaue Engel-Zeichen. Darüber hinaus können diese intelligent konzipiert werden: Die Versandtasche hat dann am Boden ein freies Sichtfeld, um auf den ersten Blick erkennen zu können, ob eventuell eine Probe ausgelaufen ist. Und: Es gibt die Möglichkeit der Sonderanfertigung mit aufgesetzter Dokumententasche zur Aufnahme von Begleitpapieren oder Laborkarten.
Klimaneutralität auf allen Ebenen
Bei der Anton Debatin sieht man sich aber nicht nur in der Pflicht, den eigenen Geschäftspartnern in den Krankenhauslaboren deren Beitrag zum Green Hospital zu erleichtern oder die Nachhaltigkeitsbestrebungen der Labore außerhalb von Kliniken zu unterstützen: „Wir gehen selbst mit gutem Beispiel voran und haben die gesamte Unternehmensgruppe sowie alle unsere Produkte klimaneutral gestellt“, erläutert Thomas Rose und fährt fort: „Wir haben in 2019 unsere Emissionen durch unser Klimaprojekt um ca. 25.000 Tonnen auf Null reduziert“.
Außerdem bietet die Debatin Gruppe als Mitglied der Deriba Group, einem Zusammenschluss von insgesamt fünf Spezialisten der Verpackungsbranche, einen gruppeneigenen Recyclingkreislauf: „Wir sind der Meinung, dass dezentrale Lösungen für den Recyclinggedanken besser sind als noch länger auf eine große Lösung zu warten. Aus diesem Grund haben wir mit unserer Greenline Folie ein Zeichen gesetzt für mehr Nachhaltigkeit in der Verpackungsbranche“, so Thomas Rose.
Einen nicht minder großen Stellenwert wie die Nachhaltigkeit misst man bei Debatin dem Thema Hygienesicherheit zu. „Wir wissen, dass bei internen Transportwegen im nicht-öffentlichen Verkehr die ADR, das Übereinkommen über die internationale Beförderung gefährlicher Güter auf der Straße, natürlich nicht greift“, so Robin Fabry, Gebietsverkaufsleiter bei Debatin. Dass Kliniken dem Arbeitsschutz ihrer Mitarbeiter – gerade angesichts der Gefahren durch die Corona-Pandemie – eine noch höhere Priorität verleihen, wird aber mehr und mehr zum Thema: „Wir sehen, dass unsere Kunden unbedingt ihr Personal und damit auch Patienten vor Gefahren, die von kontaminiertem Material ausgehen, schützen wollen“, so Robin Fabry weiter.
Stand: 08.12.2025
Es ist für uns eine Selbstverständlichkeit, dass wir verantwortungsvoll mit Ihren personenbezogenen Daten umgehen. Sofern wir personenbezogene Daten von Ihnen erheben, verarbeiten wir diese unter Beachtung der geltenden Datenschutzvorschriften. Detaillierte Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.
Einwilligung in die Verwendung von Daten zu Werbezwecken
Ich bin damit einverstanden, dass die Vogel Communications Group GmbH & Co. KG, Max-Planckstr. 7-9, 97082 Würzburg einschließlich aller mit ihr im Sinne der §§ 15 ff. AktG verbundenen Unternehmen (im weiteren: Vogel Communications Group) meine E-Mail-Adresse für die Zusendung von redaktionellen Newslettern nutzt. Auflistungen der jeweils zugehörigen Unternehmen können hier abgerufen werden.
Der Newsletterinhalt erstreckt sich dabei auf Produkte und Dienstleistungen aller zuvor genannten Unternehmen, darunter beispielsweise Fachzeitschriften und Fachbücher, Veranstaltungen und Messen sowie veranstaltungsbezogene Produkte und Dienstleistungen, Print- und Digital-Mediaangebote und Services wie weitere (redaktionelle) Newsletter, Gewinnspiele, Lead-Kampagnen, Marktforschung im Online- und Offline-Bereich, fachspezifische Webportale und E-Learning-Angebote. Wenn auch meine persönliche Telefonnummer erhoben wurde, darf diese für die Unterbreitung von Angeboten der vorgenannten Produkte und Dienstleistungen der vorgenannten Unternehmen und Marktforschung genutzt werden.
Meine Einwilligung umfasst zudem die Verarbeitung meiner E-Mail-Adresse und Telefonnummer für den Datenabgleich zu Marketingzwecken mit ausgewählten Werbepartnern wie z.B. LinkedIN, Google und Meta. Hierfür darf die Vogel Communications Group die genannten Daten gehasht an Werbepartner übermitteln, die diese Daten dann nutzen, um feststellen zu können, ob ich ebenfalls Mitglied auf den besagten Werbepartnerportalen bin. Die Vogel Communications Group nutzt diese Funktion zu Zwecken des Retargeting (Upselling, Crossselling und Kundenbindung), der Generierung von sog. Lookalike Audiences zur Neukundengewinnung und als Ausschlussgrundlage für laufende Werbekampagnen. Weitere Informationen kann ich dem Abschnitt „Datenabgleich zu Marketingzwecken“ in der Datenschutzerklärung entnehmen.
Falls ich im Internet auf Portalen der Vogel Communications Group einschließlich deren mit ihr im Sinne der §§ 15 ff. AktG verbundenen Unternehmen geschützte Inhalte abrufe, muss ich mich mit weiteren Daten für den Zugang zu diesen Inhalten registrieren. Im Gegenzug für diesen gebührenlosen Zugang zu redaktionellen Inhalten dürfen meine Daten im Sinne dieser Einwilligung für die hier genannten Zwecke verwendet werden. Dies gilt nicht für den Datenabgleich zu Marketingzwecken.
Recht auf Widerruf
Mir ist bewusst, dass ich diese Einwilligung jederzeit für die Zukunft widerrufen kann. Durch meinen Widerruf wird die Rechtmäßigkeit der aufgrund meiner Einwilligung bis zum Widerruf erfolgten Verarbeitung nicht berührt. Um meinen Widerruf zu erklären, kann ich als eine Möglichkeit das unter https://contact.vogel.de abrufbare Kontaktformular nutzen. Sofern ich einzelne von mir abonnierte Newsletter nicht mehr erhalten möchte, kann ich darüber hinaus auch den am Ende eines Newsletters eingebundenen Abmeldelink anklicken. Weitere Informationen zu meinem Widerrufsrecht und dessen Ausübung sowie zu den Folgen meines Widerrufs finde ich in der Datenschutzerklärung, Abschnitt Redaktionelle Newsletter.
Bildergalerie
Hygiene: Gefahr aus der Rohrpostanlage
Diese Gefahr schlummert unter Umständen dort, wo man sie gar nicht vermutet: Zum Beispiel in der Rohrpostanlage. Diese gehört zur internen Logistik in Kliniken und dient auch dem Transport von Probenentnahmen und damit von eventuell infektiösem Material.
Das Robert Koch Institut (RKI) hat auch hier eine Richtlinie für Krankenhaushygiene und Infektionsprävention formuliert: Diese (Proben) dürfen nur in „dichter, unzerbrechlicher und unzerreißbarer Verpackung versendet werden“. „Hier haben wir Best Practice Beispiele mit Unikliniken vorzuweisen, die nach einem Partner suchten, der Sekundärverpackungen für medizinische Proben der Kategorie B liefert. Die Herausforderung dabei: Die Proben sollten intern – händisch ebenso wie mit der Rohrpost – hygienisch einwandfrei transportiert werden, aber auch während eines externen Transports alle Vorschriften erfüllen“, berichtet Robin Fabry, der Kliniken und Laboren an dieser Stelle weiterhelfen kann.
Debatin-Produkte bieten hier mit ADR-Konformität und weiteren Produkteigenschaften wie einer Aufreißhilfe, die ein werkzeugfreies Öffnen selbst mit Schutzhandschuhen ermöglicht, zahlreiche Vorteile.