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Aflatoxin

Aflatoxin B1 ab einer Bestimmungsgrenze von 10 ppt analysieren

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Weniger Lösemittel für die Aflatoxin-Analyse erforderlich

Nach der Extraktion erfolgen die nächsten Schritte bereits mit dem Freestyle: Als erstes wird die extrahierte, verdünnte und gefilterte Probe über das Robotik-System auf die eigens entwickelten Smart-Säulen aufgegeben, die die Standard-Immunoaffinitätssäulen mit einem Fassungsvermögen von 1 bzw. 3 mL ersetzen. „Im Regelfall nutzt der Anwender nur ein Aliquot der aufgereinigten Probe für die Injektion in das Analysegerät, muss aber dennoch enorm viel Zeit und Lösemittel für die Probenvorbereitung aufwenden. Bei den Smart-Säulen hingegen können gegenüber herkömmlichen Bearbeitungsprotokollen bis zu 80% an Zeit und Lösemitteln eingespart werden“, sagt Michael Baumann, Geschäftsführer bei LCTech. Die Smart-Säulen verfügen über eine Beladungskapazität von 100 ng Aflatoxin B1 bzw. Ochratoxin A und sind damit AOAC-konform (AOAC, Association of Analytical Communities).

Nach der Anreicherung der Aflatoxine über die Smart-Säulen werden die Säulen erst gewaschen und anschließend in einer Heizbacke erhitzt. Dadurch wird die Bindung zwischen Toxin und Antikörper aufgebrochen, im Gegensatz zu bisherigen Verfahren wird hierzu kein Lösemittel benötigt. Als nächstes werden die Aflatoxine mit einer wässrigen Lösung eluiert und die abschließende HPLC-FLD-Messung durchgeführt.

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Zeitersparnis und Sensitivität

Die Elution erfolgt dabei direkt in die HPLC-Probenschleife und zwar als Teilbefüllung mit wässriger Lösung, ohne Zwischenschritte wie Evaporation oder Lösemittelaustausch. „Das Injektionsventil schaltet, die Probe wird auf die Säule geladen, die Analyten getrennt, danach derivatisiert und im Fluoreszenzdetektor detektiert“, erläutert Baumann. Mit dem Freestyle-System können HPLCs aller Hersteller verwendet werden.

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