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All-in-one-Tinten-Messplatz Analytische Komplettlösung hilft bei der Tintenoptimierung

| Autor / Redakteur: Thomas Feischl* / Dipl.-Chem. Marc Platthaus

Moderne Tintenstrahldrucker benötigen für ein optimales Druckergebnis auch spezielle Tinten. Hierbei müssen Parameter wie Viskosität, Dichte und Oberflächenspannung aufeinander abgestimmt sein. Eine analytische Lösung, die diese Messgrößen in einem Gerät bestimmen kann, hilft dabei.

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Abb.1: Der All-in-one-Tinten-Messplatz DSA 5000 M mit Lovis 2000 ME.
Abb.1: Der All-in-one-Tinten-Messplatz DSA 5000 M mit Lovis 2000 ME.
(Bild: Anton Paar )

Die Anforderungen an die heutige Druckertechnologie sind herausfordernd: „Schneller, besser, billiger“. Es werden nicht nur maximale Farbtiefe und Druckqualität gefordert, sondern dieses Ziel soll auch mit minimalem Zeit- und Kostenaufwand erreicht werden. Tinten, die für moderne Druckverfahren eingesetzt werden, müssen in ihrer Qualität sowohl an die jeweiligen Geräte und Düsen als auch an das verwendete Druckmedium angepasst werden. Die Tinte muss innerhalb von Mikrosekunden durch Kanäle und Düsen in einer Größenordnung von wenigen Mikrometern fließen, darf den Druckkopf nicht verstopfen und soll innerhalb weniger Sekunden auf dem Druckmedium trocknen, ohne zu verwischen.

Ein Gerät für Viskosität, Dichte und Schallgeschwindigkeit

Um reproduzierbar gute Druckergebnisse zu gewährleisten, muss die Qualität der Tinte regelmäßig kontrolliert werden. Für eine einwandfreie Druckqualität sind unter anderem Viskosität, Dichte, Oberflächenspannung und Reinheit entscheidende Parameter.

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Beim „All-in-one“-Tinten-Messplatz können diese Größen mit einem einzigen Gerät bestimmt werden. Es handelt sich hierbei um ein kombiniertes Dichte- und Schallgeschwindigkeitsmessgerät mit integriertem Viskositätsmessmodul. Somit kann die Messung von Dichte, Schallgeschwindigkeit, kinematischer und dynamischer Viskosität mit nur einer Probenfüllung durchgeführt werden. Die Dichtedaten können zur allgemeinen Probenklassifizierung verwendet werden, die Schalldaten lassen Aussagen über die Reinheit der Tintenmatrix zu und die Viskosität liefert Informationen über die Fließeigenschaften der Tinte. Die exakte Kenntnis der Viskositätswerte spielt eine sehr große Rolle, da die Viskosität bestimmt, ob sich ungewollte Satellitentropfen nach Verlassen der Düse ausbilden (zu geringe Viskosität), ob die Tinte am Druckmedium verwischt (zu geringe Viskosität) oder eventuell den Druckkopf verstopft (zu hohe Viskosität).

Bedient wird das Gerät über eine intuitive Touchscreen-Steuerung. Damit lässt sich das Messprogramm leicht eingeben und die Messergebnisse können direkt auf dem übersichtlichen Display abgelesen oder mithilfe eines USB-Sticks exportiert werden. Beim manuellen Betrieb muss die Messmethode gewählt, die Probe eingefüllt und „Start“ gedrückt werden. Unter optimalen Bedingungen ist die Messung bereits nach weniger als einer Minute abgeschlossen.

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