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Bio- & Pharmaanalytik

Methoden zum qualitativen und quantitativen Nukleinsäure- und Proteinnachweis bilden die zentralen Säulen der Bioanalytik. Das Spektrum an Technologien und Applikationen im Bereich der Genom-, Proteom- und Metabolomforschung wächst unaufhaltsam. In dem Special Bioanalytik zeigen wir Ihnen, welche Gerätelösungen derzeit auf dem Markt sind. Darüber hinaus stellen wir Ihnen Entwicklungen und neue Applikationen etablierter Verfahren vor.

Wenn Sport Musik macht und dabei Schmerzen lindert

Neues Fitnessprogramm entwickelt

Wenn Sport Musik macht und dabei Schmerzen lindert

Sport hat viele positive Wirkungen. Durch Kombination mit Musik kann er offenbar sogar besonders effektiv Schmerzen lindern. Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Kognitions- und Neurowissenschaften haben eine neue Fitnessmethode entwickelt, die laut aktueller Studienergebnisse unsere Schmerzschwelle erhöht und uns so weniger empfindlich gegenüber Schmerzen macht: Beim so genannten Jymmin lässt sich mit klassischen Fitnessgeräten während des Fitnesstrainings Musik produzieren. lesen

Allianz der Wissenschaftsorganisation warnt vor Einschränkung

Nutzung digitaler Sequenzinformationen genetischer Ressourcen

Allianz der Wissenschaftsorganisation warnt vor Einschränkung

Wie soll der Zugang zu digitalen Sequenzinformationen genetischer Ressourcen geregelt werden? Derzeit gibt es in der Politik Bestrebungen diesen Zugang zu beschränken. Die Allianz der Wissenschaftsorganisation, zu der Forschungsgesellschaften wie Fraunhofer, die deutsche Forschungsgemeinschaft oder die Max-Planck-Gesellschaft gehören, warnt vor solchen Einschränkungen. Lesen Sie in dieser Stellungnahme, was die Allianz konkret für die wissenschaftliche Forschung befürchtet. lesen

Maschinelles Lernen für die Genexpressionsanalyse

Software mit neuem Ansatz

Maschinelles Lernen für die Genexpressionsanalyse

Nachdem das Human-Genom-Projekt sich zum Ziel gesetzt hatte, das gesamte menschliche Genom zu sequenzieren, hat ein internationales Wissenschaftler-Team nun ein noch ehrgeizigeres Forschungsprojekt gestartet: Im Human Cell Atlas wollen sie die Genaktivitäten aller menschlichen Zellen erfassen. Voraussetzung hierfür sind optimierte Software-Systeme. Am Helmholtz Zentrum München wurde nun mit Scanpy eine neuartige Software entwickelt, die bei Fragestellungen zur Computational Biology wie dem Human Cell Atlas entscheidende Dienste leisten kann. lesen

So schützt Selen Nervenzellen im Gehirn

Essentielles Spurenelement Selen

So schützt Selen Nervenzellen im Gehirn

200 Jahre nach der Entdeckung des Spurenelements Selen zeigen Forschende am Helmholtz Zentrum München und der Heinrich-Heine Universität Düsseldorf zum ersten Mal, warum dieses chemische Element essenziell für das Überleben von Säugetieren ist. Als Bestandteil des Enzyms GPX4 schützt Selen bestimmte Nervenzellen im Laufe der Entwicklung vor dem Zelltod, berichten die Wissenschaftler lesen

Noch ein Jahr bis zum neuen Fälschungsschutz für Arzneimittel

Arzneimittelsicherheit

Noch ein Jahr bis zum neuen Fälschungsschutz für Arzneimittel

In einem Jahr ist es soweit – dann geht das neue Schutzsystem für Arzneimittel an den Start. Arzneimittelpackungen, die ab dem 9. Februar 2019 vom Hersteller in den Verkehr gegeben werden, müssen ab diesem Zeitpunkt Sicherheitsmerkmale tragen. Diese werden von Apotheken vor der Abgabe überprüft, um Patienten noch besser vor gefälschten Arzneimitteln zu schützen. Securpharm entwickelt das deutschlandweite System für die Echtheitsprüfung. Im Endspurt appelliert die Organisation nun an die Unternehmen, die sich mit der Umstellung noch nicht auseinandergesetzt haben. lesen

Pilotstudie: Wie sich Komasaufen auf junge Knochen auswirkt

Alkoholkonsum von Jugendlichen

Pilotstudie: Wie sich Komasaufen auf junge Knochen auswirkt

Exzessiver Alkoholkonsum, sogenanntes Komasaufen, ist unter Jugendlichen mitunter nach wie vor verbreitet. Eine vom Wissenschaftsfonds FWF finanzierte Pilotstudie hat nun die Auswirkungen des Komasaufens auf die Knochen von Jugendlichen in einem Modell untersucht. Alkoholkonsum könnte den Knochenaufbau junger Menschen beeinflussen und damit langfristige Folgen haben, so das Ergebnis. lesen

Doppelfunktion: Wirkstoff aus Hustensaft schützt Zellen vor oxidativen Schäden

Hustenlöser Acetylcystein

Doppelfunktion: Wirkstoff aus Hustensaft schützt Zellen vor oxidativen Schäden

Acetylcystein ist gut bekannt als Hustenlöser. Heidelberger Forscher konnten nun aufklären, wie Acetylcystein Zellen vor oxidativen Schäden schützen kann: Die Substanz wird in der Zelle rasch in sogenannte Persulfide umgewandelt. Persulfide entfalten ihre antioxidative, zellschützende Wirkung, indem sie die Oxidation mit hoher Effizienz auf sich lenken, ähnlich wie ein Blitzableiter. Die Forscher erläutern aber auch, warum es keine gute Idee ist, Acetylcystein dauerhaft und in hoher Dosierung einzunehmen. lesen

Gesteigerte Aktivität von Nervenzellen kann Anzeichen für Alzheimer sein

Mäuse-Experiment bestätigt Hypothese

Gesteigerte Aktivität von Nervenzellen kann Anzeichen für Alzheimer sein

Der größte Risikofaktor für eine Alzheimer-Erkrankung beim Menschen ist ein hohes Lebensalter. Ein Teil der Patienten zeigt aber auch eine erbliche Vorbelastung, die mit einem Gendefekt zusammenhängt. Forscher der Universität Tübingen haben nun im Maus-Experiment untersucht, wie dieser Gendefekt zu einer neuronalen Hyperaktivität führt. lesen

Mikroskopie 4.0? Mit neuem Mikroskop Bewegungen innerhalb von Zellen steuern

Die Mikroskopie wird interaktiv

Mikroskopie 4.0? Mit neuem Mikroskop Bewegungen innerhalb von Zellen steuern

Bewegungen innerhalb von Zellen, z.B. winzige Strömungen der Zellflüssigkeit, sind vermutlich essenziell für die embryonale Entwicklung komplexer Organismen. Direkt geprüft werden konnte dies jedoch bislang nicht, da solche intrazellulären Strömungen bisher nicht gezielt verändert werden konnten. Nun aber hat ein Forscherteam erstmals eine Möglichkeit gefunden, Bewegungen in lebendigen Zellen und Embryonen zu beeinflussen und gerichtet zu steuern lesen

Die „Tausend Töchter“ des Klon-Krebses und wie sie der Krebsforschung helfen

Natürliche Klone des Marmorkrebses

Die „Tausend Töchter“ des Klon-Krebses und wie sie der Krebsforschung helfen

Eine Genom-Untersuchung hat bewiesen, dass alle Exemplare des Marmorkrebses von einem einzigen Muttertier abstammen. Vor rund 30 Jahren entstand der Urklon in einem Aquarium. Seither können sich die Tiere – demnach allesamt weiblich – auch ohne Männchen erfolgreich und massenhaft ausbreiten. Dies zeigt eine aktuelle Veröffentlichung von Wissenschaftlern des DKFZs. Die klonale Genom-Evolution der Krebse könnte auch Erklärungen für Vorgänge in Tumoren liefern und damit der Krebsforschung helfen. lesen

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