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Bio- & Pharmaanalytik

Methoden zum qualitativen und quantitativen Nukleinsäure- und Proteinnachweis bilden die zentralen Säulen der Bioanalytik. Das Spektrum an Technologien und Applikationen im Bereich der Genom-, Proteom- und Metabolomforschung wächst unaufhaltsam. In dem Special Bioanalytik zeigen wir Ihnen, welche Gerätelösungen derzeit auf dem Markt sind. Darüber hinaus stellen wir Ihnen Entwicklungen und neue Applikationen etablierter Verfahren vor.

Vitamin B3: Darreichungsform entscheidet über gesundheitsfördernde Wirkung

Anti-entzündliche Wirkung von Niacin

Vitamin B3: Darreichungsform entscheidet über gesundheitsfördernde Wirkung

Vitamin B3, das auch als Niacin bezeichnet wird, kann das Wachstum von „guten Bakterien“ im Darm fördern. Dadurch entstehen gesundheitsfördernde Effekte für den gesamten Körper. Allerdings muss das Niacin in relativ großen Mengen den Dickdarm erreichen. Dies verhindern aber Magen und Dünndarm, weil sie die Substanz auf ihrem Weg durch das Verdauungssystem fast vollständig absorbieren. lesen

Ein Bakterium, 1000 Stoffwechselprodukte: Unerwartete Vielfalt mit pharmazeutischem Potenzial

Streptomyces chartreusis

Ein Bakterium, 1000 Stoffwechselprodukte: Unerwartete Vielfalt mit pharmazeutischem Potenzial

Das Antibiotika produzierende Bakterium Streptomyces chartreusis schüttet weitaus mehr Stoffwechselprodukte aus, als sein Genom hatte vermuten lassen. Das lässt auf deutlich komplexere Interaktionen mit der Umwelt schließen als zuvor gedacht. Unter den Substanzen könnten auch pharmazeutisch interessante Moleküle sein. lesen

„Heiliger Gral“ der Peptidchemie: Neue Strategie macht Peptid-Wirkstoffe oral verfügbar

Durchbruch für Peptid-Medikamente

„Heiliger Gral“ der Peptidchemie: Neue Strategie macht Peptid-Wirkstoffe oral verfügbar

Peptide, kurze Ketten aus Aminosäuren, die im menschlichen Körper viele Funktionen steuern, stehen auch in der Pharmazie für einen Milliardenmarkt. Üblicherweise müssen diese Medikamente jedoch gespritzt werden. Wie man Peptide so gestalten kann, dass sie einfach als Saft oder Tablette eingenommen werden können, hat nun ein von der Technischen Universität München (TUM) angeführtes Forschungsteam herausgefunden. lesen

Was unser Körper der Grippe als erstes entgegensetzt

Rezeptormolekül entschlüsselt

Was unser Körper der Grippe als erstes entgegensetzt

Krankenhäuser im Rheinland nehmen keine Grippepatienten mehr auf, Kindergärten schließen ganze Gruppen: Die Grippewelle hat Deutschland wieder fest im Griff. Doch warum kann unser Körper oft nichts gegen die Viren ausrichten? Wissenschaftler des Helmholtz-Zentrums für Infektionsforschung (HZI) in Braunschweig und der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg haben die genaue Rolle eines bestimmten Rezeptors in der „ersten Verteidigungslinie“ untersucht. Sie hoffen mit diesem Verständnis die Grippe-Prävention und -Therapie zu verbessern. lesen

3D-Karte der Gerüche: Schaben können räumlich riechen

Erste neuronale Architektur beschrieben

3D-Karte der Gerüche: Schaben können räumlich riechen

Wir können räumlich sehen und diese Fähigkeit hat auch in unserem Gehirn eine räumliche Entsprechung. Doch räumlich riechen – ist auch das möglich? Einem internationalem Forscherteam ist es nun erstmals gelungen, diese Fähigkeit nachzuweisen und in einem Tierhirn eine neuronale Architektur zu beschreiben, die in der Lage ist, Gerüche im Hirn zu kartieren – und zwar im Hirn der Schabe. lesen

Förderungswürdig: Suche nach neuen Wirkstoff-Zielstrukturen

1,5 Mio Euro ERC Starting Grant

Förderungswürdig: Suche nach neuen Wirkstoff-Zielstrukturen

Die Resistenz vieler Bakterien gegen herkömmliche Antibiotika ist ein immer größer werdendes Gesundheits-Problem. Die Suche nach neuen Wirkstoffen ist daher dringender denn je. Für ihre Forschungen zu neuen Wirkstoff-Zielstrukturen erhält die Medizinalchemikerin Prof. Anna Hirsch vom Helmholtz-Institut für Pharmazeutische Forschung Saarland erhält einen ERC Starting Grant der Europäischen Union. Hiermit werden ihre Arbeiten in den nähten fünf Jahren mit insgesamt 1,5 Millionen Euro gefördert. lesen

Nach fast 100 Jahren: Funktionsweise des Insulins beschrieben

Nanodisc-Technologie macht es möglich

Nach fast 100 Jahren: Funktionsweise des Insulins beschrieben

1921 gelang es nordamerikanischen Forschern erstmals Insulin aus den Bauchspeicheldrüsen tierischer Feten zu isolieren. Insulinpräparate sind seit vielen Jahren nicht aus der Diabetes-Therapie wegzudenken. Nun hat ein deutsch-amerikanisches Forscherteam gezeigt, wie genau das Hormon arbeitet. lesen

Wenn Sport Musik macht und dabei Schmerzen lindert

Neues Fitnessprogramm entwickelt

Wenn Sport Musik macht und dabei Schmerzen lindert

Sport hat viele positive Wirkungen. Durch Kombination mit Musik kann er offenbar sogar besonders effektiv Schmerzen lindern. Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Kognitions- und Neurowissenschaften haben eine neue Fitnessmethode entwickelt, die laut aktueller Studienergebnisse unsere Schmerzschwelle erhöht und uns so weniger empfindlich gegenüber Schmerzen macht: Beim so genannten Jymmin lässt sich mit klassischen Fitnessgeräten während des Fitnesstrainings Musik produzieren. lesen

Allianz der Wissenschaftsorganisation warnt vor Einschränkung

Nutzung digitaler Sequenzinformationen genetischer Ressourcen

Allianz der Wissenschaftsorganisation warnt vor Einschränkung

Wie soll der Zugang zu digitalen Sequenzinformationen genetischer Ressourcen geregelt werden? Derzeit gibt es in der Politik Bestrebungen diesen Zugang zu beschränken. Die Allianz der Wissenschaftsorganisation, zu der Forschungsgesellschaften wie Fraunhofer, die deutsche Forschungsgemeinschaft oder die Max-Planck-Gesellschaft gehören, warnt vor solchen Einschränkungen. Lesen Sie in dieser Stellungnahme, was die Allianz konkret für die wissenschaftliche Forschung befürchtet. lesen

Maschinelles Lernen für die Genexpressionsanalyse

Software mit neuem Ansatz

Maschinelles Lernen für die Genexpressionsanalyse

Nachdem das Human-Genom-Projekt sich zum Ziel gesetzt hatte, das gesamte menschliche Genom zu sequenzieren, hat ein internationales Wissenschaftler-Team nun ein noch ehrgeizigeres Forschungsprojekt gestartet: Im Human Cell Atlas wollen sie die Genaktivitäten aller menschlichen Zellen erfassen. Voraussetzung hierfür sind optimierte Software-Systeme. Am Helmholtz Zentrum München wurde nun mit Scanpy eine neuartige Software entwickelt, die bei Fragestellungen zur Computational Biology wie dem Human Cell Atlas entscheidende Dienste leisten kann. lesen

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