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Sensortechnologie für die Transformation der Virus-Produktion
Biointelligenter Produktions-Boost für Viren

Ein Gastbeitrag von Dr. Natalie Gebken und Yannick Baumgarten, Forschung, Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA 6 min Lesedauer

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Viren und virale Vektoren spielen für Zell- und Gentherapien oder die Entwicklung von Impfstoffen eine bedeutende Rolle. Doch ihre klinische Verfügbarkeit ist ein Flaschenhals. Um sie zu erhöhen, ist es notwendig, die Virus-Produktion effizienter und zuverlässiger zu gestalten.

Abb. 1: Im Rahmen des EU-Projekts BioProS soll eine innovative Sensortechnologie entwickelt werden, welche die Herstellung von Viren in der Biotechnologie-Industrie revolutionieren kann. (Bild:  Fraunhofer IPA)
Abb. 1: Im Rahmen des EU-Projekts BioProS soll eine innovative Sensortechnologie entwickelt werden, welche die Herstellung von Viren in der Biotechnologie-Industrie revolutionieren kann.
(Bild: Fraunhofer IPA)

Viren und virale Vektoren sind vielversprechend für die Behandlung von bisher schwer therapierbaren Krankheiten. Die manuelle Herstellung ist jedoch fehleranfällig, wodurch 80 bis 90 Prozent des Materials unbrauchbar ist. Die Produktionskapazität ist zudem zu gering, um den Bedarf zu decken.

Herausforderungen in der Virus-Produktion

Das EU-Projekt BioProS strebt die Entwicklung einer biointelligenten Sensortechnologie an, um die Produktion effizienter und zuverlässiger zu machen, und somit die klinische Verfügbarkeit viraler Therapien zu steigern. Dies könnte eine Revolution in der Biotechnologie-Industrie bedeuten.