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Länderreport Kroatien

Chemieindustrie auf dem Balkan Teil 3 – Kroatien

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Außenhandel

Die kroatischen Einfuhren von Chemieerzeugnissen legten 2011 gegenüber 2010 um 5,3% auf 2,5 Mrd. Euro zu. Das Vorjahr hatte einen Zuwachs von 12,4% gebracht, sodass der starke Einbruch aus dem Krisenjahr 2009 ausgeglichen werden konnte. Deutsche Anbieter waren 2011 mit einem Anteil von 17,6% führend und konnten ihre Lieferungen um 5,2% auf rund 432 Mio. Euro steigern. Die wichtigsten Konkurrenten kamen aus Italien (331 Mio. Euro), Slowenien (177 Mio. Euro), Frankreich (126 Mio. Euro) und Österreich (123 Mio. Euro).

Überdurchschnittlich hoch waren unter anderem die deutschen Importanteile bei Kleb- und Eiweißstoffen (25,5%), Farben und Lacken (23,7%), Seifen und Waschmitteln (23,6%) sowie bei Körperpflegemitteln und Kosmetika (21,5%).

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Die kroatischen Branchenexporte stiegen 2011 um 9,2% auf 1.176 Mio. Euro. Wichtigste Ausfuhrpositionen waren Kunststoffe und Waren daraus (308 Mio. Euro), Pharmazeutika (357 Mio. Euro) und Düngemittel (277 Mio. Euro).

Geschäftspraxis

Die Zulassung von Medikamenten obliegt in Kroatien der Agentur für Arzneimittel und Medizinprodukte. Bei Pflanzenschutzmitteln liegt die Zuständigkeit für die Registrierung bei der Abteilung für Pflanzenschutz im Landwirtschaftsministerium. Generell ist für technische Standards und Normen das Kroatische Amt für Normen zuständig. Zulassungen für Labors und andere Prüfstellen erteilt die Kroatische Akkreditierungsagentur.

Tabellen, Zahlen und weitere Fakten zur Chemieindustrie in Bulgarien finden Sie in der Bildergalerie des Artikels.

Chemieindustrie auf dem Balkan Teil 1 – Serbien

Chemieindustrie auf dem Balkan Teil 2 – Bulgarien

* Quelle: Germany Trade and Invest

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