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Infos zu Atemschutzgeräten

Das kleine Einmaleins des Atemschutzes

| Redakteur: Christian Lüttmann

Ob bei der Feuerwehr, im Chemielabor oder der Lackiererei – in vielen Bereichen sind Atemschutzgeräte unerlässlich. Welche verschiedenen Systeme es gibt und was bei der Wahl des geeigneten Atemschutze zu beachten ist, erklärt das Unternehmen Ekastu Safety.

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Das Unternehmen Ekastu Safety bietet u.a. verschiedene Atemschutzgeräte an.
Das Unternehmen Ekastu Safety bietet u.a. verschiedene Atemschutzgeräte an.
(Bild: Ekastu)

Um am Leben zu bleiben, benötigt der Mensch einige essenzielle Dinge: Dazu gehören neben Wasser und Nahrung auch Schlaf und natürlich Luft zum Atmen. Erst die Atmung ermöglicht das Leben, denn sie versorgt das Blut und alle Organe mit Sauerstoff und gibt Kohlendioxid an die Umwelt ab. Jedoch ist die Qualität bzw. Zusammensetzung der Atemluft entscheidend: Ist die Atemluft durch Schadstoffe verunreinigt oder nicht ausreichend mit Sauerstoff angereichert, wird aus der eigentlich lebensnotwendigen Luft eine Gefahr – schlimmstenfalls können dann nur wenige Atemzüge zum Tod führen.

Arbeitgeber sind dazu verpflichtet, ihren Beschäftigten bei einer bestehenden Gefährdung geeignete Atemschutzgeräte bereitzustellen, die vor verunreinigter Luft oder vor Sauerstoffmangel schützen. Je nach Situation muss, auf Basis der Gefährdungsbeurteilung, ein adäquater Atemschutz ausgewählt und eingesetzt werden. Das Unternehmen Ekastu Safety hat hierfür eine Übersicht erstellt, welche die Einteilung von Atemschutzgeräten darstellt und einen Überblick über die verschiedenen Varianten verschafft.

Filtergeräte nur bei ausreichend Sauerstoff nutzen

Atemschutzgeräte lassen sich grundsätzlich in Filtergeräte und Isoliergeräte unterscheiden. Filtergeräte sind von der Umgebungsatmosphäre abhängig. Das heißt, dass korrespondierende Filter Schadstoffe aus der Atemluft herausfiltern, bevor diese eingeatmet werden. Zu den Filtergeräten zählen Vollmasken, Halbmasken und filtrierende Halbmasken.

Es besteht die Option, gewisse Varianten mit Gebläsen auszustatten, was den Einatemwiderstand verringern kann. Das Einatmen wird so erleichtert. Filtergeräte dürfen jedoch nur eingesetzt werden, wenn mindesten 17 Vol.-% Sauerstoff in der Einatemluft vorhanden sind. Werden CO-Filter eingesetzt liegt die Grenze sogar bei mindestens 19 Vol.-% Sauerstoff, was jeweils auch in der DGUV Regel 112-190 „Benutzung von Atemschutzgeräten“ nachzulesen ist. Zudem muss beachtet werden, dass die vorherrschende Schadstoffkonzentration keinesfalls das von der DGUV vorgegebene Vielfache des Grenzwertes übersteigen darf.

Zeitlich oder örtlich unabhängige Isoliergeräte

Übersicht über verschiedene Typen von Atmeschutzgeräten
Übersicht über verschiedene Typen von Atmeschutzgeräten
(Bild: Ekastu)

Bestehen Unsicherheiten bezogen auf die Umgebungsverhältnisse, müssen Isoliergeräte eingesetzt werden, die, wie es der Name sagt, von der Umgebungsluft isolierende Atemschutzgeräte darstellen. Bei nicht frei tragbaren (örtlich abhängigen) Isoliergeräten wird der Geräteträger zeitlich unabhängig mit Atemluft versorgt. Diese wird von außen zugeführt, z.B. bei Frischluftschlauchgeräten oder Druckluftschlauchgeräten.

Frei tragbare Isoliergeräte sind zwar örtlich unabhängig und bieten somit einen großen Bewegungsfreiraum. Zeitlich hingegen sind diese abhängig, was bedeutet, dass nur ein begrenzter Atemluftvorrat zu Verfügung steht. Pressluftatmer und Regenerationsgeräte gehören zu den frei tragbaren Isoliergeräten.

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