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Nährmedien für die Zellkultur

Das richtige Rezept macht’s – Spezielle Transfektionsmedien für die transiente Expression

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Problematisch bei diesem Vorgehen ist, dass gängige Kulturmedien aufgrund ihrer Zusammensetzung nicht mit der Transfektion kompatibel sind, wodurch der Arbeits- und Ressourcenaufwand deutlich erhöht wird (s. Abb. 2). Die Kulturen müssen zunächst in einem Kulturmedium vermehrt und dann für die Transfektion selbst in ein entsprechend angepasstes Medium überführt werden. Letzteres wiederum ist jedoch oft nicht für die Routinekultur geeignet. Zudem ist häufig eine vorangehende Komplexierung der DNA mit dem Transfektionsreagenz in einer weiteren separaten Lösung notwendig.

Spezielle Transfektionsmedien für HEK oder CHO

Spezielle Transfektionsmedien wie das HEK TF und CHO TF von Xell vereinfachen diesen Prozess erheblich. Da sie den Ansprüchen der verschiedenen Produktionsschritte gleichermaßen gerecht werden, können die verschiedenen Schritte, von der Vermehrung der Zellen, über die Transfektion bis zur Produktion, im gleichen Medium erfolgen. Ein Wechsel zwischen unterschiedlichen Medien ist bei den entwickelten Lösungen von Xell obsolet. Dies ermöglicht eine Vereinfachung der Prozessabläufe, verringert auf diese Weise die Fehlerwahrscheinlichkeit und erhöht damit die Kosteneffizienz beim Anwender, unabhängig davon, ob es sich um universitäre Forschung oder eine industrielle Anwendung handelt. Mit dem passenden Feed-Supplement lässt sich die Produktionsphase bei Bedarf zusätzlich verlängern und die Produktausbeute so weiter er­höhen.

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Chancen nutzen

Neben dem Beispiel von Produkten für die Transfektion, bietet Xell bereits für eine ganze Reihe wichtiger Zelltypen (CHO, HEK, Hybridoma, MDBK, MDCK, etc.) und Anwendungen optimal aufeinander abgestimmte Medien und Feed-Supplemente an. Neben diesen frei verfügbaren und gebrauchsfertigen Produkten werden zudem auch maßgeschneiderte Rezepturen kundenspezifisch entwickelt. Dank dieses Leistungsangebotes kann Xell heute unter anderem global operierende Unternehmen wie Boehringer Ingelheim und Sanofi als Referenzen anführen.

Mit dem Umstieg auf prozess- und zelltypspezifische, chemisch definierte Hochleistungsnährmedien haben pharmazeutische Unternehmen, Auftragshersteller und Forschungslabore gleichermaßen die Möglichkeit, ein besseres Verständnis für ihre Zellkulturen und mehr Kontrolle über ihre Prozesse zu erlangen. Insbesondere bei der Umstellung auf neue Kultivierungsverfahren oder bei der Etablierung eines neuen Produktionsprozesses stellt die Optimierung des Nährmediums im Zusammenhang mit der Prozessstrategie eine erhebliche Chance dar, um die Ausbeute und Qualität eines rekombinanten Produktes zu erhöhen.

* Dr. F. Walter: Xell AG, 33689 Bielefeld

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