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Produktionsprozesse

Der wandlungsfähigen Produktion gehört die Zukunft

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Den Menschen im Unternehmen als Wandlungsbefähiger verstehen

„Wandlungsfähigkeit gelingt nur mit gezieltem Kompetenzmanagement“, weiß Holger Regber, Trainer und Berater bei Festo Didactic, Denkendorf. Seine Kollegin Sarah Besemer, ebenfalls Beraterin und Trainerin bei Festo, ergänzt: „Kompetenzen müssen gezielt entwickelt und nicht nach dem Gießkannenprinzip verteilt werden. Der Bedarf des einzelnen Mitarbeiters muss identifiziert und die Lücke geschlossen werden.“

Der Competence-Manager (CM) ermöglicht laut Besemer ein effizientes Kompetenzmanagement. Das webbasierte Softwaretool kann gekauft oder gemietet werden. Im CM werden die Stationen Kompetenzbeschreibung, -profil, -erfassung und -entwicklung durchlaufen. Für das Kompetenzprofil werden für jeden Mitarbeiter bestimmte Sollwerte für die zuvor definierten Kompetenzen festgelegt. Besonders bei der Kompetenzerfassung, die sowohl auf Fremd- als auch auf Selbsteinschätzung beruht (360°-Feedback), ist Transparenz und Verständlichkeit aller Begrifflichkeiten und Bewertungsstufen wichtig, wie Besemer erläutert. Die Fremdeinschätzung erfolgt bei Führungskräften zum einen durch den Vorgesetzten, zum andern durch die Mitarbeiter.

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Für jeden Mitarbeiter wird eine individuelle Kompetenzentwicklung vereinbart

Nach dem Abgleich von Soll- und Ist-Werten werden individuelle Kompetenzentwicklungsmaßnahmen festgelegt, deren Umsetzung einem Controlling unterliegt. „Die Methoden zur Kompetenzentwicklung sind vielfältiger, als man denkt“, hebt Regber hervor. So sind neben Workshops und Seminaren unter Umständen auch Maßnahmen wie Projektarbeit, Job Rotation, Coaching, Hospitation, Stellvertretung und Messebesuche möglich.

* Die Autorin ist Redakteurin beim MM Maschinenmarkt. E-Mail: claudia.otto@vogel.de

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