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Automatisierte Mikrofluidik
Einfacher zur hochauflösenden Bildgebung vieler Zellstrukturen

Ein Gastbeitrag von Roman Tsukanov, Forschung, Multiskalen-Biologie, Fakultät für Biologie und Psychologie, Universität Göttingen 6 min Lesedauer

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Super-Resolution-Mikroskopie macht Anordnungen von Molekülen mit Nanometerpräzision sichtbar. Komplexe Multiplex-Experimente erfordern jedoch noch immer viele Stunden manueller Arbeit. Automatisierte Mikrofluidik vereinfacht diese Abläufe, erhöht die Reproduzierbarkeit und ebnet den Weg zur intelligeten Mikroskopie.

Abb. 1: Fünffach-multiplexierte DNA-PAINT-Super-Resolution-Aufnahme mit automatisiertem mikrofluidischem Lösungswechsel.(Bild:  III. Physikalisches Institut Biophysik, Universität Göttingen; Adaptiert nach Basak et al., ACS Nano 20 (2026), unter der Lizenz CC BY 4.0)
Abb. 1: Fünffach-multiplexierte DNA-PAINT-Super-Resolution-Aufnahme mit automatisiertem mikrofluidischem Lösungswechsel.
(Bild: III. Physikalisches Institut Biophysik, Universität Göttingen; Adaptiert nach Basak et al., ACS Nano 20 (2026), unter der Lizenz CC BY 4.0)

Über Jahrzehnte bestand eines der wichtigsten Ziele der Mikroskopie darin, eine immer höhere räumliche Auflösung zu erreichen. Moderne Super-Resolution-Mikroskopie (SRM) hat diese Grenze inzwischen bis auf etwa zehn Nanometer verschoben. Damit lassen sich nanoskalige Strukturen und die Organisation von Proteinen sichtbar machen, die mit konventioneller Lichtmikroskopie nicht aufgelöst werden können.