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Einweggefäße

Einweggefäße helfen bei der Probenvorbereitung

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Die Bandbreite reicht hier von Algen bis zu Apfelblättern, von der Bodenprobe bis zu Blattläusen sowie vom Farbpigment bis zur Fettcreme. Es gibt kaum ein Material, welches der UTTD nicht in eine homogene oder gut zerkleinerte Probe verwandeln könnte. Der jeweilige Ausgangsstoff kann dispergiert, gemahlen, homogenisiert oder suspendiert werden und in Einzelfällen auch komplett aufgelöst werden.

Beispiel: Aromenproduktion

Nicht nur in der Probenvorbereitung deckt der UTTD eine große Bandbreite an Anwendungen ab, auch in der Aromenproduktion liefert er sehr gute Resultate. Ob natürlich, naturidentisch oder künstlich, Aromen gewinnen zunehmend an Bedeutung in Nahrungsmittel- und Kosmetikindustrie sowie in Chemie und Pharmazie. Da Aromen besonders empfindlich auf Feuchtigkeit und hohe Temperaturen reagieren, eignet sich die schonende Verarbeitung im UTTD besonders gut für ihre Herstellung. Eine 0,2 Gramm leichte Aromakapsel lässt sich mit der Rühreinheit ST-20 beispielsweise in sechs Milliliter Wasser innerhalb von wenigen Minuten schonend auflösen.

Maximaler Anwenderschutz

Die Einweg-Tubes des UTTD ersparen dem Anwender in der Probenvorbereitung diverse Arbeitsgänge, beispielsweise das Zerkleinern von Tabletten in Labormühlen, die aufwändig zu reinigen sind. Die Tabletten können ohne Vorbehandlung in die Einweg-Tubes des UTTD gegeben werden, wo sie zusammen mit einer Lösung vermengt und aufgelöst werden. Dieses Verfahren kommt großvolumig in der pharmazeutischen Qualitätskontrolle zum Einsatz, wo der UTTD durch kurze Probenvorbereitungs- und Betriebszeiten enorme Einsparpotenziale verspricht. Da keine klassische Labormühlen oder Homogenisatoren mehr verwendet werden müssen, kann es nicht zu Kreuzkontaminationen kommen. Der hermetische Verschluss der Einweg-Tubes schützt den Anwender zusätzlich vor Gesundheitsrisiken, die oftmals bei der Verarbeitung toxischer Stoffe oder infiziertem Gewebe bestehen. Damit bieten die Einweg-Tubes im Vergleich zu Mehrweggefäßen einen handfesten Sicherheitsvorteil in der täglichen Laborpraxis. Daneben spart der UTTD auch wertvollen Laborplatz und kann durch seine kleine Stellfläche an vielen Plätzen eingesetzt werden. Er ist umfassend validierbar: Probeneinwaage, Bearbeitungszeit und Drehzahl sind exakt wählbar. Digitalanzeigen liefern dem Anwender jederzeit alle notwendigen Daten über die jeweilige Bearbeitungsphase. Das garantiert zum einen reproduzierbare Mischergebnisse, zum anderen eine perfekte Kontrolle über alle Parameter. Die stufenlose Drehzahlregelung von 300 bis 6000 Umdrehungen pro Minute gewährleistet ein komfortables Handling. So können Proben je nach Bedarf in verschiedenen Intensitäten gemischt und zerkleinert werden.

Keine Querkontaminationen mehr

Die Einwegtechnik des UTTD bietet nicht nur Vorteile im Bereich Arbeitssicherheit, sondern auch in punkto Wirtschaftlichkeit. Denn wenn Querkontaminationen durch das Einwegverfahren zuverlässig ausgeschlossen werden können, besteht auch eine wesentlich geringere Wahrscheinlichkeit, eine Probenserie durch eine solche Verunreinigung der Proben zu verlieren.

Auch im Arbeitsprozess selbst hilft der UTTD dabei, Zeit einzusparen. Während eine Probe im UTTD nur 60 Sekunden läuft, können gleichzeitig weitere vorbereitet werden. Somit sind Probenreihen von hundert Stück pro Tag kein Einzelfall mehr. Das IKA-Einwegsystem vervielfacht nicht nur die Anwendungsmöglichkeiten für Mischprozesse aller Art, sondern schafft auch neue Freiräume in der täglichen Forschung, Qualitätskontrolle und Laborroutine.

*D. Dockweiler, F. Müller, IKA-WERKE GmbH & Co. KG, 79219 Staufen

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