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Fachsymposium

Ergonomie und Demographie im Labor

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Flexible und kreative Arbeitsumgebung

Es zeichnet sich jetzt schon ab, dass wir künftig wahrscheinlich länger als bis zum 65. Lebensjahr arbeiten werden, dass wir bei der Arbeit nicht mehr an einen Ort gebunden sein werden und dass wir in schneller wechselnden und internationalen Teams zusammenarbeiten werden. Das Labor muss die entsprechende Infrastruktur zur Verfügung stellen, um diesen teils heute schon präsenten Anforderungen gerecht zu werden. Je flexibler und kreativer die Arbeitsumgebung im Labor ist, desto kreativer sind die Menschen, die darin arbeiten. So wurde in einem Vortrag von Steelcase aufgezeigt, wie sehr sich Räume auf Verhalten auswirken und wie dies wiederum die Kultur eines Unternehmens prägt.

Hierbei darf auch noch ein weiterer Aspekt nicht vernachlässigt werden: die Attraktivität der Arbeit aber auch der Arbeitsumgebung für Fachkräfte. Die Konkurrenz um gut ausgebildete Fachkräfte wird für Arbeitgeber immer deutlicher spürbar. Ein internationales Team, eine spannende Forschungsaufgabe und ein attraktiver Arbeitsplatz stehen für immer mehr Fachkräfte bei der Wahl des neuen Arbeitgebers im Vordergrund. Auch veränderte Arbeitsformen wie Agiles Arbeiten verändern die Arbeitsumgebung. Fast alle Vorträge haben betont, dass die Arbeitsweise und die Arbeitsumgebung in einem direkten Zusammenhang stehen.

Trotzdem bleibt auch nach dem Fachsymposium klar: Es gibt deutlich mehr Menschentypen als Labortypen, die Kombination ist somit nicht ‚berechenbar‘. Einen Versuch ist es trotzdem wert, denn es steigert das Wohlbefinden der Menschen an ihrem Arbeitsplatz.

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