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Ionenmobilitätsspektrometrie
Fermentationen gasphasenbasiert online überwachen

Ein Gastbeitrag von Prof. Dr. Philipp Weller, Joscha Christmann, Forschung, Institut für Instrumentelle Analytik und Bioanalytik/Kompetenzzentrum für Chemometrie, Fakultät für Biotechnologie, Hochschule Mannheim 6 min Lesedauer

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Die Biotechnologie ist eine der Zukunftstechnologien der modernen Prozessindustrie – trotzdem können noch nicht alle Aspekte des Prozesses durch die etablierte Analytik erfasst werden. Die Analyse der Gasphase mittels Non-targeted Headspace-GC-IMS und maschinellem Lernen könnte neue Impulse z. B. für die Detektion von Kontaminationen in Fermentationsprozessen setzen.

Abb. 1: Prinzip der GC-IMS-Kopplung(Bild:  G.A.S. Sensorsysteme m.b.H., Dortmund)
Abb. 1: Prinzip der GC-IMS-Kopplung
(Bild: G.A.S. Sensorsysteme m.b.H., Dortmund)

Biotechnologische Prozesse sind seit langer Zeit integraler Bestandteil der modernen Prozessindustrie und dort nicht mehr wegzudenken. Ein Großteil der Unternehmen ist im Bereich medizinischer Biotechnologie tätig, ohne die heute keine moderne Arzneimittelforschung mehr möglich wäre, beispielsweise für Therapien gegen Alzheimer, Krebs oder Diabetes.

Die Gasphase biotechnologischer Prozesse

Die etablierte Prozessanalytik in der Gasphase ist vergleichsweise simpel und beschränkt sich auf Bilanzmessungen von CO2 und O2.