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HPLC

Fischverzehr ohne Folgen? Sulfonamide in Lachs automatisiert bestimmen

| Autor/ Redakteur: Guido Deußing* / Dr. Ilka Ottleben

Rückstände von Antibiotika wie Sulfonamiden müssen in Fisch gefunden werden, bevor die Hersteller das Lebensmittel in Verkehr bringen. Die Analyse von Fischproben per LC-MS auf Rückstände von Sulfonamiden ist daher eine häufige Aufgabe in Analytiklaboren. Gut beraten ist jenes Labor, das den Arbeitsaufwand durch intelligente Automatisierung der Probenvorbereitung effizient und gesetzeskonform reduziert, wie das folgende Beispiel zeigt.

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Abb. 1: In Aquakulturen werden Fische häufig präventiv mit Antibiotika bzw. mit Sulfonamiden behandelt. Über Rückstände können diese u.U. auch auf unseren Tellern landen.
Abb. 1: In Aquakulturen werden Fische häufig präventiv mit Antibiotika bzw. mit Sulfonamiden behandelt. Über Rückstände können diese u.U. auch auf unseren Tellern landen.
(Bild: ©martingaal - stock.adobe.com)

Fisch gilt als gesund und ist in Teilen der Welt ein Hauptnahrungsmittel. Die Konsequenz bewusster Ernährungsweise und Bevölkerungswachstum: Der Fischverzehr ist in den letzten Jahrzehnten weltweit erheblich gestiegen.

Natürliche Fanggründe sind inzwischen in weiten Teilen erschöpft; Mutter Natur kommt kaum nach mit der Aufzucht frei geborener Fische und Schalentiere. Dem globalen Hunger nach Meeresfrüchten wird mit Aquafarmen begegnet, in denen die aquatischen Hühner, Enten, Kühe, Lämmer und Schweine in Unterwassermastbetrieben kontrolliert zur Schlachtreife geführt werden.