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LIMS

Flexibilität ist gefragt – ein LIMS für viele Anwendungen

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Mit dem Ziel optimierter Benutzerfreundlichkeit hat t&p Triestram & Partner in der aktuellen lisa.lims-Version ein User-Interface integriert, das eine anwenderspezifische „Sicht der Laborwelt“ im System abbildet. Schriftgrößen und Farbgestaltung sind individuell wählbar, Symbole machen Grenzwertverletzungen augenfällig sichtbar und visualisieren den Analysestatus. Spalten- und Sortierreihenfolgen können frei bestimmt werden, sekundäre Informationsbereiche, Felder und Spalten sind ein- und ausblendbar. Zusätzlich können angezeigte Informationen per Mausklick direkt in Excel-Sheets übernommen werden. Labormitarbeiter, aber auch Kunden und Auftraggeber können das Layout ihrer Bildschirmmasken und ihre Sichten auf die Labordaten abhängig von Aufgabenstellung und Arbeitsweise selbst einstellen. Die Abhängigkeiten der Prozesse und Daten bleiben dabei in vollem Umfang erhalten. Auf diese Weise werden häufig benutzte und persönlich wichtige Informationen ins unmittelbare Sichtfeld gerückt.

Das klassische Papierjournal hat ausgedient

Doch nicht nur die Daten, die im Labor anfallen, werden durch LIM-Systeme strukturiert. Durch Erweiterungen wie die so genannten Electronic Laboratory Notebooks können auch sämtliche Labortätigkeiten digitalisiert werden. Gerade für Unternehmen mit mehreren Forschungs- und Entwicklungsstandorten bieten sich hier Möglichkeiten einer transparenten Darstellung der Labortätigkeit und damit einer zusätzlichen Qualitätskontrolle.

Aac Infotray kombiniert im RALIMS (Research and Laboratory Information Management System) ein LIMS und ein ELN in einem System. So ermöglicht es das systematische Datenmanagement in Forschung und Analytik. Daten können sowohl in strukturierter Form, wie sie in der Analytik anfallen, als auch in unstrukturierter Form, wie sie in der Entwicklung anfallen, gespeichert werden. Der Zugang erfolgt über Volltextsuche oder strukturierte Datenbankabfragen. Ein RALIMS erzeugt auf Knopfdruck einen Experimentbericht, der die Entwicklungstätigkeit dokumentiert und an gewünschter Stelle die Resultate aus der Analytik enthält. Es unterstützt so die projekt- und probenbezogene Arbeitsweise.

Viele LIM-Systeme lassen sich mittlerweile durch zusätzlich programmierte Schnittstellen um ELNs erweitern. Labware hat für sein Labware LIMS ebenfalls eine ELN-Erweiterung entwickelt, die es ermöglicht, jede Art von Daten zwischen Labware LIMS und ELN auszutauschen. Ihr Vorteil besteht nach Unternehmensangaben vor allem in der optimierten Schnittstelle zwischen ELN und LIMS.

Starlims bietet mit seiner Starlims Unified Platform eine webbasierte Plattform an, die die kompletten Informationen im Web konsolidieren. Autorisierte Anwender können ihre Daten und Informationen mit einem Standard-Web-Browser über das Intranet abrufen und anzeigen lassen. Durch Einsatz der vereinheitlichten Starlims-Lösung wird der Bedarf an mehreren Computer-Plattformen, Anwendungen und kostspieligen Benutzerschnittstellen zwischen ELN, LIMS und SDMS hinfällig, heißt es vom Unternehmen.

* M. Platthaus: Redaktion Laborpraxis E-Mail: marc.platthaus@vogel.de

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