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Fluoreszenzmikroskopie

Fluoreszenzmikroskopie im Fokus

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Die elektronische Ansteuerung unterstützt den Benutzer bei der optimalen Einstellung und erlaubt die schnelle Reproduktion von Analysen. Wird die Betrachtung unterbrochen, schließt sich automatisch der Shutter für die Fluoreszenzanregung. So wird vermieden, dass die fluoreszierende Probe verblasst.

Beim Biozero können bis zu vier Filtersysteme gleichzeitig eingesetzt und über die elektronische Steuerung gewechselt werden. Mit einem Mausklick lassen sich Bilder, die mit unterschiedlichen Filtern erzeugt wurden, am vierfach geteilten Bildschirm gleichzeitig anzeigen. Durch Anklicken des jeweiligen Bildschirmab-schnitts kann man zwischen den vier Kanälen umschalten oder eine Mehrfarbbildüberlagerung durchführen. Verschiedene Regelalgorithmen sowie Softwarefunktionen unterstützen den Bediener bei der wissenschaftlichen Analyse sowie der Visualisierung und Dokumentation. So kann beispielsweise direkt am Bildschirm eine effektive Unschärfereduktion in Echtzeit durchgeführt werden. Diese neue Alternative zur Dekonvolution arbeitet schneller und ist deutlich einfacher in der Handhabung. Das ist besonders hilfreich, wenn mehrfach gefärbte Bilder überlagert werden sollen, in denen zudem unterschiedliche Erhebungen abgebildet sind. Ein Beispiel dafür sind Lymphozyten in den Zotten eines infizierten Darmtraktes. Die präzise Zählung der Lymphozyten mithilfe des Fluoreszenz-Mikroskops BZ-8000 kann dabei helfen, die richtige Immuntherapie zu finden.

Software und Konstruktion

Bei Bedarf lassen sich 3D-Analysen quasi in Echtzeit erstellen. Dank eines speziellen Algorithmus kann das 3D-Bild sehr rasch durch ein Volume-Rendering-Verfahren (Visualisierung der Helligkeitsebenen von Punkten/Voxel in einem 3D-Raum) gezeichnet werden. Neben 3D-Rotationen und beliebigen 3D-Vergrößerungen kann der Benutzer auch Echtzeit-Farbanpassungen sowie Echtzeit-Kontrastanpassungen an den 3D-Bildern vornehmen.

Die beiden Gehäusehälften des Systems werden von einem Kühlgebläse effektiv gekühlt. Die Temperatur des Gesamtsystems bleibt somit konstant (Vermeidung eines Thermodrifts). Ein spezielles Vibrationsschutzmaterial dämpft das System, sodass die Kühlgebläsevibrationen die Messungen nicht beeinflussen. Äußere Schwingungen werden durch spezielle Gerätefüße gedämpft. Die Lebensdauer der Quecksilberdampflampe (Fluoreszenzauflichtbeleuchtung) wurde auf 2000 Betriebsstunden erhöht. Sie lässt sich bei Bedarf ebenso wie die 100-W-Halogenlampe (Durchlichtbeleuchtung) sehr einfach austauschen. Die Dunkelraumabdeckung mit der Durchlichtbeleuchtungseinheit lässt sich einfach aufklappen, um Proben oder Objekte leichter auszutauschen. Als Objektträger können solche aus Glas, Kunststoff-Petrischalen, Multi-Well-Platten und Schalen mit Glasboden verwendet werden.

*R. Ruthenberg, rpr – ruthenberg public relations, 90461 Nürnberg

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