Gehörknöchelchen im Röntgenlicht (Wissenschaftsbild des Tages)
Die Fluoreszenzmikroskopieaufnahme zeigt die Lebersektion einer Maus, bei der verschiedene fluoreszierende Marker verwendet wurden, um spezifische Zellgruppen sichtbar zu machen. Hepatozytengruppen, die denselben Marker teilen, haben einen gemeinsamen klonalen Ursprung, was bedeutet, dass sie von einer gemeinsamen Vorläuferzelle abstammen. Diese Technik ermöglicht es Wissenschaftlern, klonale Beziehungen zu erforschen und die zelluläre Struktur der Leber besser zu verstehen.
In einer neuen Studie des San Raffaele Telethon Instituts für Gentherapie entdeckten Forscher, dass nur 15 bis 20 Prozent der Hepatozyten bei neugeborenen Mäusen – die so genannten klonogenen Hepatozyten – für den Großteil der adulten Lebermasse verantwortlich sind.
Diese Erkenntnis bietet vielversprechende Ansätze für die pädiatrische Gentherapie, da sie helfen könnte, erbliche Lebererkrankungen effektiver zu behandeln
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Wissenschaftsbild des Tages vom 4.9.2025 (Bild: Alessio Cantore, San Raffaele-Telethon Institute for Gene Therapy)

