Gehörknöchelchen im Röntgenlicht (Wissenschaftsbild des Tages)
Forscher am Istituto Italiano di Tecnologia (IIT) haben eine neue optische Mikroskopiemethode entwickelt, die ein sehr spezifisches Problem in diesem Bereich angeht: das Erzeugen extrem scharfer und detaillierter Bilder von dicken und komplexen biologischen Proben, wie zum Beispiel dem Rhizom von Maiglöckchen (Convallaria majalis) (im Bild).
Das neue Verfahren löst ein bekanntes Problem in der optischen Mikroskopie: die präzise Abbildung dichter und komplexer Strukturen, wie sie in Haut, Gehirn und anderen Geweben vorkommen. Durch die verbesserte Raumauflösung und Bildkontrastierung lassen sich lebende Zellen in hoher Qualität beobachten, selbst in Anwesenheit von Krankheiten. Dies eröffnet neue Möglichkeiten, um die Wirkung von Medikamenten auf lebende Organismen besser zu verstehen.
Die Methode nutzt ein Lichtskalpell und spezielle Detektoren, um tief in das Gewebe einzudringen und scharfe Bilder zu erzeugen, ohne die Probe zu beschädigen und ermöglicht somit eine detaillierte Analyse molekularer Prozesse.
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Wissenschaftsbild des Tages vom 29.7.2025 (Bild: IIT-Istituto Italiano di Tecnologia)

